1.500€ Impfprämie! Dieser Chef belohnt Mitarbeiter für Impfungen

In vielen Gegenden von Deutschland sind die Infektionszahlen dermaßen hoch, dass erneut starke Einschränkungen drohen. Und das im Umlauf befindliche Virus kann sich dann auch schnell am Arbeitsplatz weiterverbreiten. Damit genau das nicht passiert, will eine Firma in Neubrandenburg seine Mitarbeiter nun für die Impfungen gegen Covid-19 belohnen. Deshalb ist die Firma Meban bereit seinen Mitarbeitern eine Prämie von bis zu 1.500 Euro zu bezahlen.

Prämie für Geimpfte kurz vor Weihnachten

Firmenchef Stefan Schewe hat für die 70 Mitarbeiter seiner Firma gute Nachrichten. „Die kriegen jetzt Geld, mit dem sie nicht gerechnet haben. Das finden die toll“, erklärt der Firmenchef von Meban im Gespräch mit dem Fernsehsender RTL. Am Mittwoch hatte Schewe die Mitarbeiter über die Impfprämie informiert. Seitdem habe es in seinem Betrieb auch Interessenten für eine Erstimpfung gegeben. Im Unternehmen sollten zukünftig alle Mitarbeiter in periodischen Abständen von 5 Tagen auf das Coronavirus getestet werden. Doch weil dies für einige Mitarbeiter ungerecht ist, macht der Chef jetzt für jede nachgewiesene Impfung 500 Euro locker. Mit der Booster-Impfung können die Mitarbeiter also eine Prämie von bis zu 1.500 Euro einstreichen. Zuletzt hatte sich auch der Deutsche Arbeitgeberverband für solche Prämien stark gemacht. Firmenchef Schewe ist bewußt, dass es in seiner Firma ungeimpfte Mitarbeiter gibt. Aus diesem Grund habe sich Schewe zum Handeln entschieden. Sein Angebot ist bis Ende Januar 2022 gültig.

Firma profitiert von geimpften Mitarbeiter

Und auch für Menschen, die die Einmal-Impfung von Johnson & Johnson erhalten haben oder von einer Covid-Erkrankunk genesene Mitarbeiter, die ebenfalls nur eine Impfung erhalten haben, sollen gegenüber den Kollegen nicht schlechter gestellt werden. Für die Firma ist die Impfprämie zwar ein finanzieller Aufwand, könnte sich aber auch auszahlen. „Wir können uns, gerade im Jahresendspurt, keine Ausfälle leisten. Wenn jetzt einer krank wird und noch zwei Kollegen mitreißt, dann ist dieser Ausfall für mich eigentlich unkalkulierbar. Aber wenn ich mir sicher bin, dass die Produktion läuft, dann kann ich das bezahlen, das kann ich berechnen. Da weiß ich genau, was die Impfprämie kostet“, erklärt Schewe, wieso er sich zur Einführung der Prämie entschieden hat. Denn Ansteckungen mit dem Virus oder Quarantäne-Auflagen für Mitarbeiter könnten dazu führen, dass die Firme mit ihren Aufträgen in Verzug gerät. Dann könnte die Produktion im schlimmsten Fall sogar stillstehen. Erste Impfskeptiker haben sich bereits zu einer Impfung bereiterklärt. Wie es scheint, funktioniert der finanzielle Anreiz für eine Impfung offenbar.

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