29-jähriger Mann soll Freundin und eigene Mutter getötet haben – Polizei verhaftete ihn beim Übermalen der Blutspuren

In Hamburg hat der Prozess gegen den 29-jährigen Florian E. begonnen. Dem Mann wird vorgeworfen seine Freundin Tarah A (24) sowie seine eigene Mutter Kirsten E. (53) getötet zu haben. Die Anklage lautet auf Totschlag und heimtückischen Mord.

29-Jähriger begeht grausame Verbrechen – Erst tötete er die Freundin und dann seine Mutter

Die schrecklichen Verbrechen hatten sich bereits im Februar des Jahres in der Dachgeschosswohnung von Florian E. an der Bramfelder Chaussee abgespielt. Dort fand die Polizei ein wirs Grauens vor. Bei seiner Festnahme stand der Tatverdächtige Florian E. in einer riesigen Blutlache und war gerade dabei die Blutflecken an der Wand mit Farbe zu überpinseln. In der Wohnung entdeckte die Polize zwei grauenhaft zugerichtete Leichen. Dabei handelte es sich um die 24-jährige Tarah A., die Freundin des Mannes und dessen Mutter Kirsten E., die beide auf unvorstellbare Weise getötet worden waren. Seiner jungen Freundin hatte der Mann offenbar in der Nacht die Kehle durchgeschnitten und soll dann deren Leiche in der Badewanne zerlegt haben. In der Tatnacht hatte E. gegen 2 Uhr morgens bei einer Nachbarin gelingelt und um Alkohol gebeten. „Er hat mir im Gegenzug dafür ein Steak angeboten“, sagt die Nachbarin vor Gericht aus. Zu diesem Zeitpunkt soll Tarah A. wohl seit mehreren Stunden tot gewesen sein.

Verdächtiger tötete seine Mutter

Am nächsten Tag soll der Tatverdächtige dann auch noch seine eigene Mutter getötet haben, die ihn gegen 14 Uhr besuchen gekommen war, weil ihr Sohn sie darum gebeten hatte. Kaum hatte Kirsten E. die Wohnug betreten, stach ihr Sohn insgesamt 63 Mal auf sie ein. Später stellte die Polizei fest, dass Florian E. sogar die Hundewelpe seiner Freundin umgebracht hatte. Den kleinen Hund fand die Polizei mit eingeschlagenem Schädel in einem Straßengraben. Nach Auffassung der Staatsanwalt soll der Mann zum Tatzeitpunkt schuldunfähig gewesen sein, weil er unter paranoider Schizophrenie leide und somit für die Allgemeinheit gefährlich ist. Aus diesem Grund will die Staatsanwaltschaft die Einweisung in eine geschlossenen Psychiatrie anstreben. Überraschenderweise war der Angeklagte bei Prozessbeginn ohne Handschellen in den Gerichtssaal gekommen, obwohl er auch nach seiner Festnahme mehrere Bewacher angegriffen und auf einen seiner behandelnden Psychologen eingeschlagen habe. Angeblich soll E. die Polizisten gebeten haben, ihm aus Sicherheitsgründen lieber Handschellen anzulegen. Zur den Taten wollte sich der Angeklagte erst einmal nicht äussern. Am Donnerstag soll der Prozess dann fortgesetzt werden.

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