30 Jahre Mauerfall: Merkel pocht auf Werte wie Freiheit und Toleranz

Gedenkveranstaltung in Berlin

Zum 30. Mal jährt sich am heutigen 9. November der Mauerfall. Auf einer Gedenkveranstaltung in Berlin gedachte Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, „Aufnahmen von 1990 bis 2019“) den Opfern der Teilung, gleichzeitig zeigte sie sich aber auch kämpferisch. „Zu viele Menschen wurden Opfer der SED-Diktatur, wir werden sie nicht vergessen“, erklärte Merkel in der Kapelle der Versöhnung an der Bernauer Straße.

Jede Mauer kann durchbrochen werden

„Der 9. November […] ermahnt uns, dass wir Hass, Rassismus und Antisemitismus entschlossen entgegentreten müssen“, meinte Merkel weiter. Deutschland und Europa habe nach dem „Schicksalstag“ endlich zusammenwachsen können. Und auch in Zukunft müsse Europa für Werte wie Demokratie, Freiheit, Menschenrechte und Toleranz einstehen.

Merkels eindringlicher Appell: „Keine Mauer, die Menschen ausgrenzt und Freiheiten begrenzt, ist so hoch oder so breit, dass sie nicht doch durchbrochen werden kann.“

(wue/spot)

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