62 Tote bei Aufständen in drei Gefängnissen in Ecuador

Präsident macht kriminelle Banden für Gewalt verantwortlich

Bei Aufständen in drei Gefängnissen in Ecuador sind 62 Insassen getötet worden. Das teilte die Gefängnisverwaltung des südamerikanischen Landes am Dienstag mit. In einer vorherigen Zwischenbilanz der Behörden war noch von mehr als 50 Toten die Rede gewesen.

Die Unruhen waren in Haftanstalten der Städte Cuenca, Guayaquil und Latacunga ausgebrochen. Ecuadors Präsident Lenín Moreno machte „kriminelle Organisationen“ für die Aufstände verantwortlich. Diese Banden hätten „zeitgleiche Gewalttaten in mehreren Gefängnissen“ angezettelt.

Unklar blieb zunächst, ob die Behörden wieder die Kontrolle über die Lage in den drei Haftanstalten erlangen konnten. Bereits im Dezember hatte es Häftlingsrevolten in mehreren ecuadorianischen Gefängnissen gegeben. Dabei waren elf Insassen getötet und sieben weitere verletzt worden.

by Marcos Pin Mendez

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