Achtung Betrugsgefahr! – Mehr als 15 Milliarden Zugangsdaten für Online-Banking gestohlen

Diese unglaubliche Nachricht schockt die Menschen rund um den gesamten Globus. Denn jetzt wurde bekannt, dass rund 15 Milliarden Passwörter und Benutzernamen für Online-Banking, beliebte Streaming-Dienste und andere Netzwerke von Cyberkriminellen verkauft werden. Durch die unglaubliche Mengen von Daten kann so ziemlich jeder Mensch bereits Opfer der fiesen Betrüger geworden sein.

Massenhaft Passwörter und Benutzernamen gestohlen

Mehr als 18 Monate lang haben auf Cyber-Sicherheit spezialisiert Forscher analysiert, wie es möglich ist an die persönlichen Daten der Kunden zu kommen und diese für zahlreiche Betrugsmaschen zu nutzen. Das Ergebnis dieser Forschung ist jetzt ein erschreckender Bericht, der die Menschen warnen soll und aufzeigt, wie einfach viele Betrüger an Passwörter und Benutzernamen ihrer in den häufigsten Fällen ahnungslosen Opfer kommen. Die Sicherheitsexperten von Digital Shadow sprechen in diesem Zusammenhang bereits von mindestens 15 Milliarden gestohlenen Daten. Die Zahl der gestohlenen Daten ist bereits dermassen hoch, das sogar einige der Daten von den Betrügern kostenlos im Internet angeboten werden. Und dies passiert immer häufiger nicht nur in Untergrundforen, sondern seit kurzer Zeit auch ganz offen im Internet.

Wer gehört zu den Opfern?

Da einige der betroffenen Zugangsdaten bereits mehrmals verkauft wurden, scheint es so, dass viele Opfer bisher gar nicht wissen, dass sie Betrügern zum Opfer gefallen sind. Bei Abzug der mehrfach verkauften Konten bleiben noch immer fünf Milliarden Zugangsdaten zu verschiedenen Einzelkonten übrig, die bis zum heutigen Tag zum Verkauf angeboten werden. Durchschnittlich erhalten die Betrüger für die Anmeldedaten zu einem Online-Banking-Konto der Verbraucher etwa 70 US-Dollar. Die Zugangsdaten zu einem Streaming-Dienst sind wesentlich günstiger zu haben und kosten weit weniger als die Mitgliedschaft bei diesen Diensten. Erschreckend ist vor allem, dass auch Antivirenprogramme und sogar VPN-Anbieter von diesen Datenlecks betroffen sind. Dies berichtete ZDNet in Bezug auf den Bericht von Digital Shadow.

Mit diesen Möglichkeiten kann man sich schützen

Wer seine Zugangsdaten fürs digitale Dienste besser schützen möchte, sollte die Auswahl der Passwörter nicht zu einfach gestalten. Bei Passwörter, die entweder dem Benutzernamen ähneln oder bei denen Klarnamen verwendet werden, können von vielen Hackern einfach geknackt werden. Wer sich und seine Daten besser schützen möchte, sollte über die Verwendung eines Passwort-Managers nachdenken. Wer den Verdacht hegt gehackt worden zu sein, sollte öfter seine verwendeten Passwörter ändern. Auch die Nutzung von spezialisierter Online-Banking-Software kann die eigene Sicherheit erhöhen.


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