Ärztechef sicher – Notbremse bricht die 3. Welle! Besiegen wir jetzt Corona?

Nun ist also der Bundes-Lockdown in Kraft getreten. Seit der Nacht auf Samstag gilt in Deutschland eine Ausgangssperre in allen Regionen, in denen der Inzidenzwert von 100 übertroffen wird. Jetzt dürfen die Menschen dort zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens nur noch aus trifftigen Gründen aus dem Haus. Ein Ärztechef gibt sich zuversichtlich, dass man mit dieser Maßnahme tatsächlich die Infektionszahlen in den Griff bekommen könnte.

Ärztechef erwartet baldige Kontrolle der 3. Corona-Welle

An der nun angeordneten nächtlichen Ausgangssperre scheiden sich die Geister. Für den Virchobund der niedergelassenen Ärzte ist diese Maßnahme nun jedoch der Anlass zum Optimismus. Der Vorsitzende des Virchowbundes, Dr. Dirk Heinrich, erwartet schon bald nach dem Start der Ausgangssperren sinkende Zahlen bei den Neuinfektionen. „Ich sehe die Chance, dass die dritte Welle gerade gebrochen wird“, erklärte Heinrich gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Schon jetzt seien die Infektionszahlen durch die Impfungen und die bisherigen Maßnahmen im Kampf gegen das Virus weitgehend stabilisiert worden. „In Hamburg haben Ausgangssperren die Zahl der Neuansteckungen schon deutlich gedrückt. Das wird auch in Berlin und anderswo gelingen“, ist Heinrich optimistisch, der in der Hansestadt selbst als Arzt tätig ist.

Verhindern nächtliche Ausgangssperren weitere Ansteckungen?

Nach Meinung von Heinrich verhindern die Ausgangssperren jetzt nämlich die riskanten Treffen in den Abendstunden. Diese würden häufig in geschlossenen Räumen stattfinden und so die Ansteckungsgefahr deutlich erhöhen. Damit sei es nun jedoch vorbei, „denn man kommt sonst ja nicht mehr nach Hause“, argumentiert der Verbandschef. „Derzeit finden noch zu viele Ansteckungen im Privatbereich statt.“ Sollte es gelingen die Infektionen dort noch besser einzudämmen. sei Corona endlich in den Griff zu bekommen. Davon ist Heinricht jetzt felsenfest überzeugt. „Wir werden den Wettlauf zwischen Impfquote und Inzidenzen gewinnen, wenn wir jetzt noch zwei, drei Wochen die Füße still halten, den Lockdown ertragen und beim Impfen schneller werden“, gibt sich Heinrich optimistisch. „Ende Mai wird die Lage deutlich entspannter sein. Dann werden wir etwa zwölf Millionen Menschen zusätzlich geimpft haben, dann sind 30, 35 Prozent der Menschen geimpft, und das hilft ganz enorm“, blickt der Mediziner zuversichtlich in die Zukunft.

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