AstraZeneca plötzlich der BESTE Impfstoff? Neue Generation der Impfstoffe im Anmarsch – Hat AstraZeneca die Nase vorn?

Zur Zeit gibt es weltweit mehrere Impfstoffe, die gegen das heimtückische Coronavirus im Einsatz sind. Mit den Impfstoffen haben die Wissenschaftler das bisher wirkungsvollste Mittel zur Eindämmung der Pandemie geschaffen. Zur Zeit arbeiten sie bereits an neuen Mitteln, die eine noch höhere Schutzwirkung gegen das Virus aufweisen sollen – und diesmal scheint es eine echte Überraschung bei der Wirksamkeit zu geben!

Impfstoffe zeigen Wirkung gegen das Coronavirus

Seitdem die Impfungen gegen das heimtückische Coronavirus begonnen haben, hat sich die Situation vor allem auf den Intensivstationen der Krankenhäuser dramatisch gebessert. Trotz der überhasteten Entwicklung wirken die Impfstoffe sehr gut im menschlichen Körper. Doch die Impfstoffe sind natürlich nicht perfekt. Durch das Auftreten der Delta-Variante ist ihre Schutzwirkung zum Teil spürbar zurückgegangen. Aus diesem Grund kommt es nun häufiger zu Impfdurchbrüchen bei komplett immunisierten Personen. Viele Forscher vermuten, dass bis zum Ende der Pandemie noch weitere Mutationen entstehen werden, weil die Imfkampagnen rund um den Globus von Land zu Land unterschiedlich verlaufen. Aus diesem Grund suchen die Wissenschaftler nun bereits nach besseren Impfstoffen. Dabei kommt unter anderem die Frage auf, ob eine intramuskuläre Impfung tatsächlich den größten Erfolg verspricht. Immerhin infiziert das Virus seine Opfer über Mund und Nase. „Das Coronavirus dringt über die Atemwege in den Körper ein und richtet bei einer Erkrankung in der Lunge den größten Schaden an“, erklärt jetzt Immunologe Reinhold Förster von der Medizinischen Hochschule Hannover gegenüber der Zeitung „Welt“.

Neue Corona-Impfstoffe: Sind bald keine Spritzen mehr notwendig?

Aus diesem Grund haben einige Wissenschaftler nun auch ihr Augenmerk auf sogenannter Inhalations-Impfstoffe gelegt. Diese sollen bei der Anwendung wie ein Nasenspray funktionieren und die Immunisierung soll dann über die Nase stattfinden. Seit Monaten gab es Bericht über solche Forschungsarbeiten. Insgesamt 7 dieser Vakzine sollen nun bereits an Probanden getestet worden sein. Diese Vakzine könnten deutlich effektiver sein, weil sie das Coronavirus direkt beim Eindringen in den Körper aufhalten könnten bevor sich dieses im Körper ansiedeln kann. Außerdem ließe sich die Immunisierung viel schneller umsetzen, da sie mit deutlich weniger organisatorischem Aufwand verbunden ist. Durch den Verzicht auf die Spritze könnte sich zudem so mancher Zweifler von einer Impfung überzeugen lassen.

Entwicklung von Inhalations-Impfstoffen ist weitgehend Neuland

Immunologe Förster ist jedenfalls davon überzeugt, dass die neuen Impfstoffe eine „echte sterile Immunität erzeugen“ können. In der Praxis würde dies bedeuten, dass sich die Geimpften nicht mehr anstecken könnten und so auch die Weitergabe des Virus an andere verhindert werden könnte. Doch in dieser Hinsicht betreten die Forscher Neuland. Bislang existiert nämlich lediglich ein ähnlicher Impfstoff, der Kinder vor Grippe schützen soll. Zudem soll es sich bei dem Impfstoff um einen Lebendimpfstoff handeln, also vollkommen unterschiedlich zu den bisherigen Injektions-Impfstoffen gegen das Coronavirus. Von den aktuell in der Testphase befindlichen Inhalations-Vakzinen ist nur einer ein Lebendimpfstoff. In dessen Fall ist Förster allerdings skeptisch, dass dieser vermutlich zu durchlässig wäre und deshalb die Lunge nicht ausreichend schützten würde. Deshalb seien aus seiner Sicht Vektor-Impfstoffe die bessere Lösung, zu denen die Injektions-Präparate von Astrazeneca und Johnson & Johnson gehören. Nun hat AstraZeneca auch ein Inhalations-Vakzin entwickelt. Fünf der sieben zur Zeit im Test befindlichen Inhalations-Impfstoffe setzen auf einen Vektor.

Hat AstraZeneca die Nase diesmal vorn?

Wie es scheint hat diesmal also AstraZeneca die Nase bei der Entwicklung der Impfstoffe der neuen Generation vorn. Doch es gibt noch einen weiteren Inhalations-Impfstoff, der zur Zeit von sich reden macht. Dieser nutzt nämlich den gleichen Vektor, wie der russische Impfstoff Sputnik-V. Erste Ergebnisse seien durchaus vielversprechend.

Mit diesen Impfstoffen bahnt sich nun der nächste Kampf gegen die Pandemie an. Bis die Impfstoffe auf den Markt kommen wird es noch ein wenig dauern. Da macht sich auch Mediziner keine falschen Hoffnungen machen. Doch auch die Spritzen in den Oberarm zeigen noch sehr gute Wirkung gegen das potenziell tödliche Virus.

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