Bayern: Chefarzt mit gefälschtem Impfausweis! Auch Krankenschwester mit gefälschtem Impfzertifikat erwischt!

Noch immer gibt es Personen, die sich und ihre Mitmenschen ohne zu zögern einer Gefahr aussetzen. Dies war nun offenbar auch bei einem Chefarzt und eine Krankenschwester aus Bayern der Fall. Denn alle beiden sollen ihre Impfzertifikate gefälscht haben. Gegen die betreffenden Personen wird jetzt ermittelt, während das Klinikum Weiden in der Oberpfalz die betroffenen Personen von ihren Aufgaben entbunden hat.

Wegen gefälschtem Impfzertifikaten – Behörden ermitteln gegen Chefarzt und Krankenschwester

Auch unter medizinischen Personal kommt es vor, dass sich Menschen nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Dies hat nun zu einem besonders skurrilen Fall am Klinikum Weiden in der Oberpfalz geführt, wo ein Chefarzt und eine Krankenschwester offenbar ein gefälschtes Impfzertifikat benutzt haben sollen. Die beiden Angestellten waren offenbar bei einer Prüfung der Zertifikate unter der Mitarbeitern aufgefallen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Urkundenfälschung gegen die beiden Personen eingeleitet. Dies bestätigte Oberstaatsanwalt Gerhard Schäfer, der für die Ermittlungen in diesem Fall zuständig ist, nach Angaben des Bayrischen Rundfunks.

Arzt hat Vorwürfe eingeräumt – Klinik prüft nun Impfzertifikate aller Mitarbeiter

Offenbar hat der Chefarzt in diesem Fall bereits alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe eingeräumt. Er habe mittels eines manipulierten Impfnachweises das begehrte elektronische Impfzertifikat für sein Handy erhalten. Zudem wird gegen eine ihm nahestehende Krankenschwester und fünf weitere Personen ermittelt. Um die Mitarbeiter des Krankenhauses und seine Patienten zu schützen, hat das Klinikum Weiden sich dazu entschlossen den Arzt und die Krankenschwester „dauerhaft von ihrer Tätigkeit entbunden“. Die teilte die Klinikleitung ebenfalls gegenüber dem Bayrischen Rundfunk mit. Nun werde untersucht, wie oft diese gefälschten Impfzertifikate zum Einsatz gekommen sind. Das Klinikum Weiden kündigte an, auch weiterhin die Impfdokumente aller Beschäftigten zu prüfen.

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