Blutiger Mord in Hagen – Praktikant soll seinen Chef am ersten Arbeitstag kaltblütig erstochen haben

Unter extremen Sicherheitsvorkehrungen findet im Landgericht Hagen im Augenblick der Prozess gegen den 20-jährigen Deutsch-Kasachen Ruslan K. statt. Dieser soll noch an seinem 1. Arbeitstag als Praktikant seinen Chef getötet haben. Der 57-jährige Werkstatt-Besitzer Bernd B. (†57) war mit insgesamt 23 Messerstichen niedergemetzelt worden.

Blutiges Verbrechen in Hagen – Besitzer von KFZ-Werkstatt mit 23 Messerstichen getötet

Schon an seinem ersten Arbeitstag soll Praktikant Ruslan K. seinen Chef Benrd B. brutal ermordet haben. Obwohl der Angeklagte seit seiner Festnahme keinerlei Angaben zur Tat macht, scheint die Beweislast gegen den 20-Jährigen geradezu erdrückend zu sein. Im Juli war der Werkstatt-Besitzer Bernd B. (57) aus Breckerfeld mit 23 Messerstichen getötet worden.. Der brutale Mord hatte für große Anteilnahme in der ganzen Stadt gesorgt. Die Staatsanwaltschaft wirft Ruslan K. Totschlag vor. Offenbar ist der Angeklagte unberechenbar. Aus dieses Grund sitzt der vermeintliche Täter nun auch mit einem Handfessel-Bauchgurt und zusätzlichen Fußfesseln auf der Anklagebank im Landgericht Hagen. „Die Maßnahme ist erforderlich, um einen störungsfreien Ablauf der Verhandlung und die Sicherheit der Beteiligten zu gewährleisten“,erklärt Gerichtssprecher Bernhard Kuchler (47). Denn auch in der JVA Herford soll Ruslan K. „verhaltensauffällige und bedrohliches Verhalten“ an den Tag gelegt haben.

Beweise gegen Angeklagten sind erdrückend

Ruslan K. wollte sich zum Prozess-Auftakt nicht äußern, wirkte unbeeindruckt. „Mein Mandant hat im Vorfeld stets zu den Vorwürfen geschwiegen und wird sich auch im Prozess zunächst durch Schweigen verteidigen“, kündigte sein Anwalt Martin Düerkop (57) an. Offenbar gibt es aber genug Dinge die den 20-Jährigen belasten. Zum Beispiel die Tatwaffe. Dabei handelt es sich um ein 26,5 Zentimeter langes Küchenmesser, auf dem die DNA des Angeklagten gefunden wurde. „Ruslan K. sei nach einer mündlichen Auseinandersetzung am Nachmittag des Tattages gegen 23.35 Uhr auf das Gelände der Kfz-Werkstatt zurückgekehrt. Vor dem Gebäude hätte er dem Opfer in Tötungsabsicht 23 Stich- und Schnittverletzungen versetzt“, ist sich die zuständige Staatsanwältin sicher. Nach einem Streit mit Bernd B. hatte Ruslan K. vor Zeugen angekündigt: „Das wird euch noch leidtun, das werdet ihr bereuen.“ Nach der Tat war Ruslan K. geflüchtet und konnte mehrere Wochen nach der Tat geschnappt werden. Bei dem Prozess, dessen Urteil wohl Mitte Februar fallen soll, werden insgesamt 83 Zeugen und 4 Gutachter zu Wort kommen.