Corona-Alarm auf Kreuzfahtschiff kurz nach Wiedereröffnung! Bereits Zwei Corona-Infektionen auf Kreuzfahrtschiff entdeckt

Die Kreuzfahrtbranche war durch die Corona-Pandemie mit am stärksten von Ausfällen und finanziellen Verlusten betroffen. Nun stechen auch die Kreuzfahrtriesen wieder in See. Nun gab es aber direkt den ersten Schock! Es wurden insgesamt 2 Passagiere positiv auf Covid-19 getestet.

2 positive Covid-19-Fälle auf Kreuzfahrtschiff

Mit der „Celebrity Millenium“ war das erste Kreuzfahrtschiff wieder von Nordamerika aus in See gestochen, seit die Kreuzfahrten dort im Frühjahr des letzten Jahres wegen der Ausbreitung der Corona-Pandemie eingestellt worden waren. Doch ganz reibunglos lief die Reise offenbar nicht ab. Gegen Ende der Kreuzfahrt wurde bei vom Sicherheitskonzept an Bord vorgeschriebenen Tests nämlich 2 Passagiere entdeckt, die sich mit dem potenziell tödlichen Coronavirus angesteckt hatten. „Zwei Gäste, die sich eine Kabine an Bord der Celebrity Millennium teilten, wurden positiv auf Covid-19 getestet“, verkündete Veranstalter Royal Caribbean in einer Pressemitteilung. Die beiden Infizierten hätten keine Krankheitssymptome und befinden sich zur Zeit in Quarantäne. Das Hygienekonzept an Bord hatte vorgeschrieben, dass alle 600 Passagiere und die 650 Besatzungsmitglieder am Beginn der Reise den Nachweis über eine Coronaimpfung und ein negatives Testergebnis vorweisen mussten. Das Schiff war dann am Samstag von der Karibikinsel St. Martin aus in See gestochen und hatte auf Barbados, Aruba und Curaçao angelegt.

Europäische Veranstalter ebenfalls wieder bereit um in See zu stechen

Die jetzt entdeckten Ansteckungen dürften von der europäischen Kreuzfahrtindustrie ebenfalls kritisch betrachte werden. Gerade erst werden seit Ende Mai wieder Kreuzfahrten ab Kiel angeboten. Ab dem 16. Juni sollen dann auch wieder Landgänge möglich sein, wie sie im Fall der „Celebrity Millenium“ bereits wieder stattgefunden haben. Seit dem Start der Corona-Pandemie war die Kreuzfahrtbranche besonders hart von den Folgen getroffen worden. 2020 mussten Kreuzfahrtgäste teils wochenlang auf den Schiffen ausharren, weil es bestätigte Infektionen an Bord der Schiffe gegeben hatte. Der deutsche Tourismuskonzern TUI, der Anteilseigner der Kreuzfahrtgesellschaft TUI Cruises ist. machte Verluste in Milliardenhöhe und konnte nur dank üppiger Staatshilfen gerettet werden. Schon im letzten Sommer hatte die Reederei Hurtigruten versucht den Betrieb ihrer Schiffe wieder aufzunehmen, was jedoch wegen zahlreicher Infektionen unter den Passagieren gescheitert war. Angesichts fallender Infektionszahlen in vielen Ländern und dem Fortschritt der Impfungen hofft die Branche nun mit einem umfangreicher Test- und Hygienekonzept auf ein erfolgreiches Comeback im Jahr 2021.

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