Corona: Diese Fehler hat die Bundesregierung gemacht! Diese Dinge müssen besser werden

Bereits seit fast einem Jahr schlägt sich Deutschland mit der Corona-Pandemie herum. Doch trotzt größter Anstrengungen werden die Resultate in letzter Zeit immer negativer. Hohe Infektionszahlen und Rekorde bei den Todesopfern stellen die Strategie der Bundesregierung in Frage. Hier sollen nun die 4 großen Lockdown-Denkfehler der Politik aufgezeigt werden.

Probleme bei der Lockdown-Strategie – Diese Dinge laufen falsch

Offenbar hatten viele Kritiker recht! Denn nun tritt genau das ein, wovor lange gewarnt worden ist. Die Politik sieht im Lockdown eines der wichtigsten Mittel im Kampf gegen das Virus, zeigt sich bei weiteren Maßnahmen aber relativ einfallslos. Folglich wird das Ende des Lockdowns immer weiter hinausgeschoben. Doch dies hat natürlich anderweitige Folgen. Wie es scheint hat die Politik auch Fehler bei ihrer Corona-Strategie gemacht. Nun wird es Zeit, dass gewisse Dinge geändert werden, damit man das gefährliche Virus wirklich effizient in seiner Ausbreitung eindämmen kann. 4 Punkte muss die die Bundesregirung dabei besonders beachten.

1. Fehler bei der Zielsetzung

Seit dem Beginn wird den Menschen förmlich aufgeschwatzt, dass man bundesweit unter den festgelegten Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in 7 Tagen kommen will, bevor man an Lockerungen der Fallzahlen denkt. Allerdings beginnt bereits hier das Dilema. Ein strenger Lockdown könnte die Zahlen unter diese Grenze drücken. Allerdings ist es illusorisch zu glauben, dass man diesen Wert auch unter dieser Grenze halten kann, wenn man anschließend wieder lockert. Denn dazu verbreitet sich das Virus einfach zu schnell. Schon kurz nach einer Lockerung würde also der nächste Lockdown anstehen. Ändern würde sich das erst in den Sommermonaten, wenn die Zahlen durch den vermehrten Aufenthalt im Freien rückläufig werden. Mittlerweile hat man jedoch festgestellt, dass die Krankenhäuser auch mit eineme höheren Inzidenzwert nicht kollabierenn. Statt also an diesem Grenzwert von 50 Neuinfektionen festzuhalten, muss die Politik diesen Wert neu definieren, wenn man nicht den ganzen Winter permanent im Lockdown verbringen will.

2. Falsche und fehlerhafte Ratschläge

Bei den Entscheidungen verlässt sich die Bundesregierung auf den Rat der Experten in dieser Materie. Doch auch die Experten sind nicht unfehlbar. Vor allem auch deshalb, weil es immer wieder neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Coronavirus gibt. Immer wieder müssen neue Forschungsergebnisse in die Überlegungen miteinbezogen werden. Und deshalb kommt es manchmal dann auch

zu falschen Ratschlägen. So hatte die renommierte Leopoldina-Akademie den Politikern am 8. Dezember zum Knallhart-Lockdown geraten, um die Infektionszahlen in den Griff zu bekommem. Als Beispiel wurde von den Wissenschaftlern damals Irland genannt, dass die Infektionszahlen mit einem strengen Lockdown deutlich drücken konnte. Doch schon kurz nach erneuten Lockerungen explodierten die Zahlen in Irland erneut und zwangen das Land dann in einen weiteren Lockdown. Das gleiche dürfte dann auch in Deutschland passieren, sobald man Lockerungen des Lockdowns vornimmt.

3. Falscher Fokus der Politik

Die Politiker lassen keine Gelegenheit aus zu betonen, dass die strengen Maßnahmen den hohen Corona-Todeszahlen geschuldet sind. Aber: Wie es scheint funktionieren die getroffenen Maßnahmen ausgerechnet dort nicht, wo sie eigentlich am Wichtigsten wären. 86 % der Corona-Toten im Dezember kamen beispielsweise in Hessen aus Altenheimen. Auch in Hamburg (73%), Bremen (71 %) und Nordrhein-Westfalen (55%) lagen diese Zahlen extrem hoch. Statt unter Umständen daran zu denken mehr Personal abzustellen um sowohl die Bewohner als auch die Besucher der Altenheime konsequent zu testen, ist nichts davon geschehen. So liegen die Probleme am knappen Personal und auch daran, dass es nicht gelungen ist ein erfolgreiche Strategie zum Schutz dieser Risikogruppe während der Pandemie zu entwickeln.

4. Falsche Abwägung der Politik

Und auch ein weiterer Punkt sorgt dafür, dass die Corona-Politik der Regierung nicht wirklich erfolgreich ist. Denn man fokussiert sich offenbar in der Politik viel zu sehr auf das heimtückische Coronavirus, anstatt sich ein komplettes wirr Lage zu machen. Schon Ende September warnte derbayrische Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) vor „verheerenden Folgen“, die ein Lockdown für bestimmte Personen haben könnte. Als Folge des Lockdowns vereinsamen viele Menschen, Kinder verlieren den Anschluss an ihre Freunde und ihr gewohntes Leben und viele Menschen laufen Gefahr ihre Arbeit zu verlieren. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Politik auch diese Faktoren bei ihren Entscheidungen mitberücksichtigt, statt die Handlungen lediglich auf das Coronavirus auszurichten.

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