Corona – Verrät dieses Enzym wer stirbt und wer nicht? Das müssen SIe jetzt wissen!

Noch immer rätseln Wissenschaftler, wieso viele Menschen lediglich leicht an Covid-19 erkranken, während wiederum andere Menschen an einer Infektion sterben. Nun glauben Wissenschaftler einen wichtigen Indikator entdeckt zu haben, der mit einem schweren Verlauf von Covid-19 zusammenhängt. Offenbar könnte ein Enzym darüber entscheiden, wer an Corona stirbt und wer nicht.

Wissenschaftler nehmen Coronavirus unter die Lupe

Noch immer gibt es überall auf der Welt Probleme mit der Corona-Pandemie. Und dass, obwohl sich viele der besten Wissenschaftler mit der Erforschung des Virus beschäftigen. Nun haben Wissenschaftler aus Großbritannien versucht, zahlreiche Indikatoren zu untersuchen mit denen sie feststellen wollten, welche Menschen besonders von einem schwere Verlauf von Covid-19 betroffen sein könnten. Denn so könnte möglicherweise noch präziser herausgefunden werden, welche Menschen ein besonders hohes Risiko haben schwer zu erkranken oder sogar zu sterben. Bei ihren Untersuchungen sind die Forscher nun offenbar auf ein entscheidendes Enzym gestossen, welches sich ähnlich wie Schlangengift im menschlichen Körper verhält. Diese Enzym könnte in verschieden Organen des Körpers großen Schaden anrichtet und damit die Wahrscheinlichkeit auf den Tod des Patienten erhöhen. Diese neue Erkenntnis könnte nun zu neuen Therapien zur Bekämpfung und Behandlung von Covid-19 führen, wie die Wissenschaftler glauben.

Ist ein Enzym für den Corona-Tod verantwortlich?

So wollen die Forscher nunherausgefunden haben, dass die Sekretion des sPLA2-IIA-Enzyms bei Covid-19-Patienten der wichtigste Prädiktor für einen möglichen Tod des Patienten sein könnte. Denn sPLA2-IIA, weist große Ähnlichkeit mit einem aktiven Enzym im Gift von Klapperschlangen auf. Es kommt bei gesunden Menschen in geringen Konzentrationen im Körper vor und spielt offenbar bei der Abwehr bakterieller Infektionen eine große Rolle. Sollte dieses Enzym jedoch in zu hohen Konzentrationen durch den menschlichen Körper zirkulieren, kann es lebenswichtige Organe des Körpers zerstören, wie Floyd Chilton, der Hauptautor der Studie, jetzt erklärt: „Es handelt sich um eine glockenförmige Kurve zwischen Krankheitsresistenz und Wirtstoleranz.“, ist Chilton sicher. „Mit anderen Worten: Dieses Enzym versucht, das Virus abzutöten, aber zu einem bestimmten Zeitpunkt wird es in so großen Mengen freigesetzt, dass sich die Dinge in eine wirklich schlechte Richtung entwickeln, die Zellmembranen des Patienten zerstören und dadurch zum Versagen mehrerer Organe und zum Tod beitragen“, erklärt der Experte seine Entdeckung in einfachen Worten. Auch Maurizio Del Poeta, ein angesehener Professor und Mitautor der Studie glaubt, einen interessanten Ansatz gefunden zu haben, um zukünftig Corona-Tote zu verhindern.

Daten von zahlreichen Patienten weisen auf dieses Enzym hin

Für die jetzt veröffentlichte Studie hatte das Forscheteam Proben von Blutplasma gesammelt, die von 127 hospitalisierten Patienten stammten. Zudem untersuchte das Team auch Daten von 154 weiteren Patientenproben. „Zugegebenermaßen handelt es sich um kleine Kohorten, aber es war eine heldenhafte Anstrengung, sie und alle zugehörigen klinischen Parameter von jedem Patienten unter diesen Umständen zu erhalten“, erklärt Chilton das Vorgehen. „Im Gegensatz zu den meisten Studien, die über Jahre hinweg gut geplant sind, fand diese Studie in Echtzeit auf der Intensivstation statt“, führt Chilton weiter aus. Dann hatte das Team die Daten mithilfe von unterschiedlichen Algorithmen verglichen, um zwischen den biochemischen Enzymen und Lipidmetaboliten zu unterscheiden. Dabei konnten die Forscher das spezifische Muster von Stoffwechselprodukten bestimmen, die bei Personen aufgetreten waren, die schließlich an Covid-19 gestorben waren. „Die Metaboliten, die zum Vorschein kamen, zeigten eine Dysfunktion der Zellenergie und hohe Konzentrationen des sPLA2-IIA-Enzyms. Ersteres war zu erwarten, Letzteres jedoch nicht“, verdeutlicht Justin Snider, Assistenzprofessor für Forschung. Bei gesunden Menschen finden sich Werte des sPLA2-IIA-Enzyms von einem halben Nanogramm pro Milliliter. Bei den verstorbenen Patienten hatten die Forscher bei 63 Prozent der Todesopfer jedoch einen sPLA2-IIA-Wir von 10 Nanogramm pro Milliliter oder mehr festgestellt. „Viele Patienten, die am Coronavirus starben, wiesen einige der höchsten jemals gemeldeten Konzentrationen dieses Enzyms auf“, verdeutlicht Chilton. Ein Heilungsansatz besteht nun offenbar darin, die Überproduktion dieses Enzyms im menschlichen Körper zu verhindern.

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