Diktator Kim lässt Erziehungsminister hinrichten – er hat beim Homeschooling versagt!

Es gilt als oberstes Gebot Nordkoreas Diktator Kim Jong-un (37) falls möglich nicht zu verärgern. Doch nun hat der Erziehungsminister von Nordkorea offensichtlich den Zorn des selbsternannten Führers auf sich gezogen. Weil Kim offenbar unzufrieden mit den Fortschritten in Sachen Hochschul-Digitalisierung gewesen sein soll, hat er seinen Erziehungsminister mal eben hinrichten lassen.

Wegen ausbleibender Fortschritte – Diktator Kim läst Erziehungsminister hinrichten

Wie die Zeitung „NK Daily“ zuletzt berichtet hatte, wollte Nordkorea-Diktator Kim die Unis des Landes für den Fernunterricht fit machen. Ein wenig seltsam, da es ja angeblich in ganz Nordkorea keinen einzigen gemeldeten Fall des Coronavirus gibt. Um dieses Ziel voranzutreiben, hatte Kim im vergangen Jahr eine Kommision aus Experten des Bildungssystems gegründet, die dieses Projekt vorantreiben sollten. Diese Kommision beklagte sich jedoch schon nach kurzer Zeit über zu viel Arbeit und viel zu wenig Ressourcen. Und der oberste Führer wartet nun mal nicht gerne. Aus diesem Grund hatte Kim den Chef der Kommision zum Tode verurteilt. Der Mitfünfziger, von dem nur der Nachname Park bekannt ist, soll mittlerweile bereits exekutiert worden sein. Wann und wie genau der Mann aus dem Leben geschieden ist, wurde allerdings nicht bekannt gegeben. Offensichtlich wurde dem Mann ein ideologische „Untersuchung“ durch die „Abteilung für Organisation und Führung“ der Arbeiterpartei Nordkoreas zum Verhängnis. Die Kommision kam zu dem Ergebnis, dass einige Mitglieder der eingesetzten Kommission nicht genug gearbeitet hätten und außerdem offensichtlich auch nicht auf der ideologischen Linie des Diktators gelegen hatten.

Deswegen ließ Kim seinen Bildungsdirektor hinrichten

Offenbar hatte die Bildungskommission bemängelt, dass die Universitäten für die Umsetzung des Projekts nicht genügend Ausrüstung zur Verfügung hätten, um das Gesetz zur Einführung der Fernausbildung umsetzen zu können. In diesem Zusammenhang hatte der bemitleidenswerte Park verlauten lassen: „Ich verstehe nicht, wieso (die Oberen) diese Kommission schaffen und viel beschäftigte Professoren von ihren Jobs fernhalten, wenn sie uns keine Ressourcen zur Verfügung stellen.“ Weil Park der Ansicht gewesen war, dass ein tatsächlich funktionierender Distanzunterricht im gesamten Land noch viel Zeit verschlingen würde, schlug Park stattdessen vor lieber mehr Lehrer auszubilden. Ohne Erfolg! In einer Sitzung soll Park dann frustiert gesagt haben: „Selbst wenn wir Vorschläge machen, sagen sie uns, wir sollen den Mund halten. Lasst uns also einfach die Tagesordnungspunkte durcharbeiten und nach Hause gehen“. Diese vergleichsweise harmlosen Vorfälle hatten dazu geführt, dass der Mann hingerichtet wurde. Mittlerweile ist die Kommision neu organisiert worden und soll nun täglich in Videokonferenz tagen. Offensichtlich will Kim nun die Bildung ebenfalls selbst in die Hand nehmen: „So wie ich Kommandeur im Kampf um die Wiederaufforstung unserer Wälder wurde, werde ich nun auch Kommandeur der weitsichtigen großen Politik für nationale Bildung“, schrieb er an den neuen Leiter der Kommision. Ob diese Zeilen für den neuen Kommisionschef wohl ein Ansporn sind?

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