Dramatische Details zum Eriksen-Zusammenbruch – Mannschaftsarzt bestätigt vorgenommene Wiederbelebung

Immer mehr dramatische Details werden zum Zusammenbruch des dänischen Fußballers Christian Eriksen bekannt, der beim EM-Spiel der Dänen gege Finnland beinahe gestorben wäre. Jetzt bestätigt der dänische Manschaftsarzt, dass bei dem Spieler tatsächlich eine Wiederbelebung vorgenommen werden musste. Offenbar hatte der Spieler großes Glück so schnell medizinische Hilfe zu erhalten.

Neue Details zum Zusammenbruch von Dänen-Fußballer Eriksen

Am Sonntagnachmittag hat der dänische Fußballverband DBU auf einer Pressekonferenz weitere Details zu dem Zwischenfall im EM-Spiel gegen Finnland bekanntgegeben. Anhand der Informationen wird deutlich, dass das Leben von Christian Eriksen wohl tatsächlich auf des Messer’s Schneide gestanden hat. Denn jetzt bestätigt der Mannschaftsarzt, dass der Spieler tatsächlich nur knapp dem Tod entronnen ist. Team-Arzt Martin Boesen bestätigt auf Englisch: „Er war weg!“ Wie eng war es denn wirklich, wollten die Pressevertreter danach wissen. „Wie nah waren wir? Ich weiß es nicht. Die Details, warum es passiert ist, kann ich nicht beantworten. Aber wir mussten mit Herzmassage und Schock beginnen, weil er weg war. Es ging alles irgendwie, also weiß ich nicht so recht, was ich sagen soll.“ Weiterhin bestätigt der Arzt, dass der Spieler einen Herzstillstand erlitten habe und dann durch einen Elektroschock mit einem Defibrillator wiederbelebt wurde.

Trainer Hjulmand kritisisiert die UEFA

Auf der Pressekonferenz gab es dann auch eine gewisse Kritik von Dänen-Trainer Kasper Hjulmand (49) an die UEFA. Nach seiner Meinung hätte die Partie abgebrochen werden müssen. „Die Spieler waren unter Schock, sie wussten zu dem Zeitpunkt nicht, ob sie einen Freund verlieren würden. Wir hätten nicht spielen sollen. Vielleicht hätten wir einfach in den Bus steigen sollen. Die Entscheidung war sehr hart“, erklärt Hjulmand zu den Hintergründen zur Fortsetzung des Spiels. Sichtlich bewegt schilderte Hjulmand dann auch den Kontakt mit dem Spieler am Sonntag: „Das war das Wichtigste, es war sehr positiv, ihn heute zu sehen. Christian meinte: ‘Ich weiß nicht mehr so viel, aber wie geht es euch?‘ Das ist typisch für Christian, was ist das für eine Persönlichkeit, was ist das für ein Spieler. Sein Lachen zu sehen, war eine große Erleichterung“, bestätigt Hjulmand. Offenbar geht es dem Spieler also wieder besser.

Wie geht es nun mit dem Christian Eriksen weiter?

Nach dem großen Glück, den gestrigen Tag überlebt zu haben, suchen die Mediziner nun nach den Ursachen für den Zusammenbruch des Spìelers. Besonders interessiert zeigten sich die Medien über die medizinischen Folgen des Herzstillstandes. Bei dieser Frage verwies Mannschaftsarzt Boesen allerdings auf die Ärzte im Krankenhaus, die diese Frage vermutlich besser beantworten könnten.

„Ich möchte an die Spezialisten auf der Herzstation verweisen, wo er ist. Es werden eine Reihe von Tests durchgeführt, daher kann ich das nicht beantworten.“ Allerdings sieht auch Boesen wohl als entscheidend an, dass der Spieler nach seinem Zusammenbruch schnell Hilfe erhalten hat „Vom Zeitpunkt an, bis er Hilfe bekommt, ist das extrem wichtig. Es war kurz und es war entscheidend. Ganz entscheidend“, ist sich Boesen sicher. Trotz des Vorfall und der folgenden Niederlage wollen die Dänen das Turnier weiterspielen.

„Wir wollen weitermachen. Wir wünschen uns, dieses Turnier fortzusetzen“, verdeutlichte der Sportdirektor des Team, der darauf hofft, dass man ab dem Montag so gut wie möglich zur Normalität zurückkehren könne. Unmittelbar nach dem Vorfall waren die restlichen Spieler und Betreuer der dänischen Mannschaft von vier Psychologen betreut worden.

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