Drastische Änderung bei Impf-Zertifikaten! Das müssen Sie jetzt wissen – Brüssel verändert Corona-Pläne!

Angesichts neuer Daten plant die EU-Kommission eine neue Gültigkeit der Impf-Zertifikate. Diese sollen von bisher zwölf Monaten auf eine kürzere Gültigkeit umgestellt werden. Und dies ist nicht die einzige Änderung, die aus Brüssel geplant ist.

EU-Kommission fordert Booster-Impfung

Angesichts der zahlreichen Impfdurchbrüche hat die EU-Kommission nun vorgeschlagen eine Auffrischungsimpfung gegen Corona zur Voraussetzung zu machen, damit das digitalen Covid-Zertifikats der EU auch weiter gültig bleibt. „Wir schlagen eine Gültigkeitsdauer von neun Monaten für den EU-weiten Impfpass vor, danach würde er ohne den Nachweis einer Auffrischungsimpfung seine Gültigkeit verlieren“, gab Justizkommissar Didier Reynders am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Brüssel bekannt. Mit diesem Zeitraum würde man dann auch die vom Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) vorgegebenen Leitlinien hinsichtlich einer Auffrischungsdosis nach sechs Monaten befolgen. Dies gibt den EU-Ländern dann drei Monate Zeit, um ihre Impfkampagnen entsprechend der neuen Regelung anzupassen. Trotzdem betonte Reynders, dass die einzelnen Mitgliedsstaaten selbst entscheiden dürften, wie genau der digitale Impfpass eingesetzt wird. Reynders gab an, dass die EU-Kommission den 10. Januar 2022 vorgesehen habe, damit die Änderungen in Kraft treten.

Reisefreiheit in EU soll auch künftig gewährleistet werden

In der EU sei durch den Vertrag mit Pfizer/Biontech genug Impfstoff vorhanden. Dieser sieht die Lieferung vo 1,8 Milliarden Dosen Impfstoff vor, und ermögliche so die Booster-Impfungen in der ganzen EU. Mit der neuen Regelung soll die Reisefreiheit innerhalb der der EU weiter gewährleistet werden. Zudem würde sie auch ein einheitliches Vorgehen der Mitgliedsstaaten fördern. „Wir sehen ein klares Risiko, dass unterschiedliche Ansätze in den Ländern das Vertrauen in das System des Corona-Impfzertifikats gefährden und die Freizügigkeit innerhalb der Union behindern könnten“, verdeutlicht Reynders. Künftig sollen diese 9 Monate dann auch für Reisende gelten, die aus Drittstaaten in die EU einreisen. Diese Menschen müssten dann jedoch mit weiteren Regeln rechnen. So soll die Einreise in die EU nur mit Impf-Zertifikat möglich sein, welches die Impfung mit einem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugelassenen Impfstoffen nachweist. Wer mit anderen Impfstoffen geimpft wurde, braucht für die Einreise nach Europa zusätzlich einen negativen PCR-Test. „Man muss geimpft sein, um von einem Drittstaat in die Europäische Union zu kommen“, erklärte die Innenkommissarin Ylva Johansson. Diese Regeln sollen aller Voraussicht nach im März 2022 in Kraft treten.

EU will unterschiedliche Regeln der Mitgliedsstaaten vereinheitlichen

Eines der Probleme der EU ist die unterschiedliche Regelungen hinsichtlich der Impfvorschriften und der Booster-Impfungen in der EU. So hatte beispielsweise Frankreich offiziell verkündet, dass die Booster-Impfung ab Januar verpflichtend sein wird, damit die Bürger auch 5 Monate nach der kompletten Impfung ihren Status als komplett geimpft beibehalten können. Am Samstag soll dort für alle Franzosen mit Auffrischungsimpfungen begonnen werden. Österreich spielt mit dem Gedanken der Einführung einer generellen Impfpflicht. Griechenland verlangt, die Booster-Impfung in das digitale EU-Zertifikat einzufügen. Auch EU-Kommisionspräsidentin Ursula von der Leyen schlug vor, die Impfungen zur Auffrischung nach 6 Monaten vorzunehmen. „Wir müssen dafür sorgen, dass die bislang Geimpften immun bleiben“, verdeutlichte von der Leyen.

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