Dschungelcamp 2020: So war die Auftaktfolge

Kandidaten kommen in Australien an

„Wir machen es wirklich, crazy shit – wir senden!“, begrüßte Sonja Zietlow (51) Dschungeldeutschland während der letzten Einblendung bei Günther Jauchs (63) „Wer wird Millionär?“, das themengerecht mit Palmen und Blumen dekoriert war. Moderationskollege Daniel Hartwich (41) ergänzte: „Während andere Royals des Commonwealth sich feige aus dem Staub machen, ziehen wir es durch.“ Auch 2020 krönt RTL einen Dschungelkönig.

Die beiden Moderatoren bezogen zum Einstieg zur in Deutschland stattfindenden Diskussion um die Produktion der Show während der verheerenden Brände im Süden Australiens Stellung und fragten: „Sollen wir betroffener sein als die Betroffenen selbst?“ Zietlow verlas danach eine Sympathiebekundung von oberster Stelle – die australische Botschafterin in Berlin, Lynette Wood, ließ die Welt wissen: „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ ist weiterhin willkommen. Auch eine Spendenaktion für das befreundete Australien, „mit dem wir verbunden sind“, rief RTL ins Leben.

„Von allen Phobien ein wenig“

Lachen, Fremdscham, Phobien – schon bei den Einspielern, die die Kandidaten präsentieren, spielt RTL gekonnt die Klaviatur menschlicher Urgefühle. Das militärisch-unfreundliche Abholen der Stars in ihren Hotels, Boutiquen und Cafes stecken die Kandidaten unterschiedlich gut weg. Toni Trips (22) weint, weil sie ihre Haare nicht vorbereiten darf und beim Umziehen auf ihre Privatsphäre verweist: „Wir sind hier doch nicht bei Playboy-TV!“ Elena Miras (27) stellte schon frühmorgens beim Einsteigen in den Helikopter fest: „Krass, wie mich das wütend macht.“ Raúl Richter (32) versteht indes nicht, „warum die Frauen alle so angespannt sind.“

Aus den Hubschraubern ausgestiegen, mussten die Kandidaten erste Prüfungen absolvieren. Auf Klippen zufahrende und im letzten Moment bremsende Badewannen, furchteinflößend hohe Hängebrücken – oder im Fall von Günther Krause (66): sich mit einer Limousine vorfahren lassen. Sonja Zietlow zog eine Fliegerkappe auf, ging auf die Knie und sang: „Unser Opa fährt mit dem Rolls Royce innen Urwald, innen Urwald…“ Weil der ehemalige Minister des Kabinetts Kohl damit als erster im Camp ankam, war er automatisch erster Teamleader – und konnte damit nicht vom Publikum in die erste Dschungelprüfung gewählt werden.

„Aus Prinzip sage ich ihr kein Hallo“

Der bereits im Vorfeld schwelende Streit zwischen Danni Büchner (41) und Anastasiya Avilova (31) flammte ebenfalls auf: Als sich alle zum ersten Mal im Camp treffen, ist die Stimmung zwischen den beiden eisig. „Er hat mit ihr Schluss gemacht, hat uns in Mallorca besucht und es sind Fotos entstanden. Und dann hat sie behauptet, er hätte wegen mir Schluss gemacht – und das erzählt sie dann auch noch irgendeiner Kackzeitung. Warum macht die so was?“, erklärt Danni die Situation rund um Ennesto Monté (44) aus ihrer Sicht.

Teamleader Günther gab danach vor gelangweilten Gesichtern die Campregeln zum Besten. „Wer einmal Teamchef war, darf kein zweites Mal gewählt werden. Raucher bekommen jeden morgen fünf Zigaretten. Im Camp darf nur Deutsch gesprochen werden. (…) Verstöße gegen die Campregeln werden bestraft.“ In der anschließenden ersten Nacht besuchten verschiedene Menschen und Tiere das Camp, die die Bewohner allesamt gewähren ließen, Damien entdeckte eine Schlange, die sich aber so schnell wieder verkroch wie die menschlichen Besucher, die etwas zu suchen schienen. Am zweiten Tag übergab Günther seine Leaderrolle an Sven Ottke (52), bevor er das Camp verlassen musste: Dr. Bob hat ihn „abberufen“, erklärte Sonja Zietlow. Details dazu sollen am Samstag verraten werden.

Alle wollen ihre Story

Dass sich die anderen Campbewohner für ihr Leben interessieren werden, dürfte Claudia Norberg (49) von vornherein klar gewesen sein – dass ihr Danni gleich am ersten Tag intensiv auf den Zahl fühlt, hätte sie aber vielleicht nicht gedacht. „Wer sich für mich interessiert, möchte natürlich auch ein paar Hintergrundinformationen haben“, sagte Claudia und verstand mit den vielen Fragen um ihre Person als Ex von Michael Wendler (47) gut umzugehen. Danni löcherte sie nach allen Regeln der Kunst: „Auch für deine Tochter. Dann kommt da plötzlich eine gleichaltrige daher.“ Claudia wahrte die Fassung und ließ die Versuche abperlen. Zu mehr als einem ernüchterten „Tja, das ist eben so passiert“, ließ sie sich vorläufig nicht hinreißen.

„Die gleiche Kotzedur wie jedes Jahr“

Die kulinarischen Highlights beim „Dinner for twelve“ bewegten sich zwischen Schweinevagina, Truthahnhoden, Mäuseschwänzen, Soßen aus Urin und der sogenannten Kotzfrucht. All diese Leckereien verfehlten ihre Wirkung nicht – der Reihe nach erleichterten sich die Möchtegern-Thronfolger der noch amtierenden Dschungelkönigin Evelyn Burdecki (31). Wer es schafft, seinen Menügang innerhalb einer Minute aufzuessen, kann einen Stern fürs Team ergattern. Beim ersten Gang gelingt das keinem der Kandidaten, insgesamt ekeln sich die Camper gemeinsam auf drei Sterne, die später gegen Rationen eingetauscht werden.

Zu guter letzt verraten die Moderatoren, wer morgen in die Dschungelprüfung muss: Elena und Danni treten am Samstag an.

Sollten Sie eine der Live-Sendungen verpassen, können Sie über den Streamingdienst „TVNow“ alle Folgen nachsehen.

(elm/spot)

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