Eilmeldung – Laschet fordert „Brücken-Lockdown“ und will Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern vorziehen

Wegen der steigenden Infektionszahlen hat CDU-Chef Armin Laschet (60) nun gefordert einen neuen „Brücken-Lockdown“ einführen. Mit diesem will der CDU-Politiker offenbar die notwendige Zeit überbrücken, bis möglichst viele Menschen in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft worden sind. Zudem plädiert Laschet dafür, den für nächsten Montag geplanten Bund-Länder-Gipfel bereits in dieser Woche durchzuführen.

NRW-Ministerpräsident Laschet mahnt zur Eile – Corona-Maßnahmen sollen weiter verschärft werden

Weil sich die Lage in Deutschland trotz Lockdown bisher nicht verbessert, fordert NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nun, „dass wir noch mal in vielen Bereichen nachlegen und uns Richtung Lockdown bewegen“, erklärte Laschet am Montag. Zuvor hatte der Politiker ein Impfzentrum der Städteregion Aachen besucht. In dieser Hinsicht sei sich Laschet mit einem Großteil der Ministerpräsidenten, der Kanzlerin und auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) einig. Angesichts der weiter steigenden Zahlen seien nun schnelle und klare Entscheidungen notwendig. Aus diesem Grund sei es unbedingt notwendig, dass die Sitzung zwischen Bund und Ländern noch im Laufe dieser Woche stattfinde. „Wir dürfen nicht wieder eine Ministerpräsidentenkonferenz erleben wie beim letzten Mal. Mit stundenlangen Diskussionen, mit stundenlangen Auszeiten“, fordert Laschet deutlich.

Laschet will die Regeln verschärfen

Nach Laschets Auffassung sei es wichtig die Kontakte so gut es geht zu reduzieren. Dieses Ziel könne man mit Ausgangsbeschränkungen in den Abend- und Nachtstunden erreichen. Mit dieser Maßnahme glaubt Laschet die Ansteckungen im privaten Bereich deutlich reduzieren zu können. Zudem müsse man ein sicheres Konzept für Kitas und Schulen erstellen, weil schon bald die Osterferien wieder beendet sind. Bis dahin sollen überall flächendeckende und eng getaktete Tests verfügbar sein. Auch im Bereich „Homeoffice“ gebe es bei vielen Firmen noch Verbesserungsmöglichkeiten. „Es sind immer noch viel zu viele Menschen in Bewegung zum Arbeitsplatz“, stellt Laschet ernüchtert fest. Deshalb forderte Laschet, dass die Homeoffice-Offensive der Wirtschaft nochmals vorankommen müsse, so lange der aktuelle Lockdown notwendig sei. Zu diesem Thema soll mit den Wirtschaftsverbänden nochmals gesprochen werden. Der Öffnung der Gastronomie erteilte Laschet angesichts der aktuellen Zahlen eine klare Absage.

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