Eilmeldung: Merkel fordert Mega Lockdown – Entscheidung wohl am 20. Januar!

Wie die „Bild“-Zeitung erfahren haben will deutet sich in Deutschland eine weitere, massive Verschärfung des Lockdowns an. Aus diesem Grund sei bereit jetzt ein dringliche Ministerpräsidentenkonferenz einberufen worden, die wohl am 20. Januar stattfinden wird. Auf dieser Sitzung sollen die Maßnahmen in Deutschland nicht nur vereinheitlicht, sondern auch weiter verschärft werden.

Kanzlerin Merkel will Lockdown weiter verschärfen

Wie es scheint hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, den Lockdown noch weiter zu verschärfen, um die Gefahr der britischen Corona-Mutation so gut es geht zu minimieren. Droht Deutschland nun etwa ein Mega-Lockdown, bei dem das öffentliche Leben nahezu wieder komplett heruntergefahren wird? Offenbar denkt man im Kanzleramt nach Aussage von Quellen bereits darüber nach, sogar den öffentlichen Nah- und Fernverkehr einzustellen. Eine Entscheidung soll in dieser Hinsicht aber noch nicht getroffen worden sein. Auch die Rückkehr zu einer strengen Ausgangssperre ist im Gespräch. In einigen Bundesländern wird für die Rückkehr der Arbeitnehmer ins Homeoffice plädiert. Offenbar soll der Mega-Lockdown dann bis Ende Februar andauern. Die Bild-Zeitung will erfahren haben, dass im Verkehrsministerium bereits geprüft wird, welche Auswirkungen ein kompletter Shutdown auf Logistik und Mobilität hätte. Wie bereits im Frühjahr soll die Priorität lediglich darauf gelegt werden, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Verkehrsminister Andreas Scheuer wollte sich zu diesen Spekulationen nicht äussern.

Britische Mutation besorgt Politiker

In den letzten Tagen war im Kabinett vor allem die Entwicklung der Infektionskurve in Irland diskutiert worden. Denn seit Mitte Dezember steigen die Zahlen dort überdurchschnittlich schnell und stark an. Zwischen dem 29. Dezember und dem 10. Januar war der Inzidenzwert dort von 140 auf 1.000 angestiegen. Mittlerweile fällt der Inzidenzwert jedoch wieder leicht. „Es herrscht die blanke Angst wegen der Mutation“, erklärte eine Quelle. Offenbar glauben die Politiker, dass vor allem die neue Corona-Mutation B117 an diesem starken Anstieg Schuld ist und befürchtet nun eine ähnliche Entwicklung in Deutschland. Doch es gibt auch andere Stimmen. WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan (56) glaubt nicht an die Schlussfolgerung im Kanzleramt. Nach seiner Ansicht sei der Anstieg der Infektionen „nicht aufgrund der Variante, sondern aufgrund der zunehmenden sozialen Vermischung und der Verringerung der physischen Distanzierung“ erfolgt. „Die neuen Varianten-Stämme waren nicht der Treiber der Verbreitung“, ist sich Ryan sicher. Zum selben Schluss kommt auch der deutsche Epidemiologe und Virologe

Klaus Stöhr (62): „Es ist falsch, Irland als Beispiel für die Auswirkungen der Mutation anzuführen.“ Deshalb fordert Stöhr nun eine erneute Prüfung der vorliegenden Daten. „Für robuste Schlussfolgerungen braucht es mehr Daten. Wir sollten die Maßnahmen in Deutschland anpassen, wie sich die Krankheitssituation aktuell bei uns entwickeln wird – nicht nach noch ungeklärten Virus-Phänomenen in anderen Ländern.“

Sorgen wegen großer Mobiliät

Ein weitere Punkt der der Kanzlerin Sorgen macht, ist die weiterhin starke Mobilität in Deutschland. Denn im Vergleich zum letzten Frühjahr ist die Mobilität der Bundebürger weiter viel zu hoch. Auf den Strassen und in den Verkehrsmitteln sieht man so gut wie keine Auswirkung des aktuellen Lockdowns. Außerdem fehlen zur Zeit noch zuverlässige Daten, wie stark sich die britische Corona-Mutation bisher in Deutschland verbreitet hat. Während in England bei vielen Corona-Tests ein Screening des Virus durchgeführt wird, ist dies in Deutschland nur sehr selten der Fall. Nur mit dieser Maßnahme liese sich die britische Coronamutation jedoch nachweisen. Man darf also gespannt sein, ob es in der nächsten Woche dann wirklich zu noch strengeren Maßnahmen kommen wird.

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