Einfach unglaublich! – Flieger braucht 7 Stunden für den Flug von München nach Frankfurt

Eine Lufthansa-Maschine hat am Mittwochnachmittag eine wahre Odyssee zurückgelegt. Eigentlich sollte die Maschine, die in München gestartet war, nach 9,5 Stunden Flug auf dem Flughafen in Chicago landen. Diesmal landete der Flug jedoch schon nach 7 Stunden. Jedoch nicht auf der anderen Seite des Atlantiks, sondern in Frankfurt am Main.

Flugzeug der Lufthansa braucht 7 Stunden für Flug von München nach Frankfurt

Eine ziemlich verrückte Reise hatten die Gäste des Lufthansa-Flugs 434 am Mittwoch. Der Flug war pünktlich am Nachmittag vom Flughafen „Franz Josef Strauß“ in München abgehoben. Der Rest des Fluges, der eigentlich in der amerikanischen Stadt Chicago enden sollte, verlief dann aber alles andere als planmäßig. Denn nach gut 7 Stunden Flugzeit landete der Flieger dann im hessischen Frankfurt statt auf dem Flughafen O’Hare im US-Bundesstaat Illinois. Was war auf dem Flug des Airbus A350 vorgefallen? Einige Gäste an Bord hatten sich nach einigen Getränken bereits zu einem Nickerchen hingelegt, als die Maschine nach gut 2 Stunden Flugzeit in der Nähe der schottischen Stadt Edinburgh wieder Kurs auf Deutschland genommen hatte. Schon über England hatte der Flieger an Höhe verloren und befand sich am Flughafen in Köln dann lediglich noch auf einer Flughöhe von 200 Metern, bevor die Piloten den Airbus abermals durchstarteten. Anschließend ging der Flug dann weiter in Richtung Süddeutschland, wo der Flieger dann mehrere Runden über Bayern und Baden-Württemberg drehte. Nach insgesamt 7 Stunden Flugzeit setzte die Maschine dann sicher in Frankfurt auf. Für einen Direktflug zwischen München und Frankfurt braucht ein Flugzeug normale gerade Mal etwas weniger als 1 Stunde.

Flugzeug hatte offenbar Reifenschaden

Grund für diese unglaubliche Odyssee soll nach Angaben der Lufthansa eine mögliche Reifenbeschädigung gewesen sein. „Aus operationellen Gründen wurde dann entschieden, den Flug nach Frankfurt umzuleiten, wo er sicher und ohne besondere Vorkommnisse gelandet ist“, erklärte ein Sprecher der Fluglinie gegenüber den Medien. Offenbar waren die Piloten über einen geplatzten Reifen an ihrem Flugzeug informiert worden. Da die Reparatur in Deutschland unkomplizierter und schneller als in Übersee durchzuführen sei, habe man sich für eine Rückkehr nach Frankfurt entschieden. Die zusätzlichen Runden über Deutschland waren notwendig, um einen Großteil des Sprits in den Tanks zu vebrauchen, um sicher landen zu können. Wie die Lufthansa weiter mitteilt, habe man Teile der Reifenummantelung des Flugzeugs auf der Startbahn in München gefunden. Daraufhin hatte die Bodencrew die Piloten des Airbus informiert. Der Zustand des Reifens sei dann bei einem tiefen Vorbeiflug am Flughafen Köln kontrolliert worden. Für die Fluggäste an Bord des Fliegers bedeutete dieser chaotische Flug allerdings Unannehmlichkeiten. Sie werden ihre Ziele in den USA nun frühstens am Donnerstag erreichen.

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