Eltern von Cameron Boyce sprechen über seinen plötzlichen Tod

„Es war einfach ein Albtraum“

In einem emotionalen Fernsehauftritt haben sich die Eltern des verstorbenen Cameron Boyce (1999-2019) zu dem tragischen Vorfall geäußert. In der US-Talkshow „The Doctors“ sprachen Victor und Libby Boyce ausführlich über den Tag, an dem sie von dem plötzlichen Tod ihres Sohnes erfahren haben. Der Disney-Star kam am 6. Juli 2019 mit gerade einmal 20 Jahren ums Leben, nachdem er nachts in seinem Haus einen epileptischen Anfall erlitten hatte. Boyce befand sich aufgrund der ihm bekannten Erkrankung bereits seit Jahren in medizinischer Behandlung.

„Am Morgen bekam ich einen Anruf von seinem Mitbewohner und dann erzählte er es mir“, schilderte der Vater Victor, „es war so als wäre ich plötzlich in einer Wolke. (…) Es wurde einfach alles weiß.“ Es habe sich angefühlt, wie „den Verstand zu verlieren“. Es sei wie ein Albtraum gewesen: „Ich darf doch meinen Sohn nicht überleben.“ Libby Boyce sprach davon, ihren Sohn „feiern“ zu wollen und „Wege zu finden, ihn zu ehren“. Über die Beschäftigung mit der täglichen Trauer sagte sie: „Das ist nichts, wodurch es einem besser geht. Das ist etwas, mit dem man lernen muss, umzugehen.“

„Er wäre mehr als stolz“

Im Dezember erzählten die beiden Eltern bereits dem „People“-Magazin von den Projekten, die sie in Gedenken an ihren Sohn ins Leben gerufen haben – wie zum Beispiel die „K(NO)W SUDEP NOW“-Stiftung. „Er wäre mehr als stolz“, sagte Libby über Cameron, „wir haben eine Verantwortung, die Aufklärung über Epilepsie voranzubringen.“ Der Vater fügte hinzu, dass Cameron „enttäuscht“ wäre, wenn sie sich nicht aktiv gegen die Krankheit einsetzen würden.

(dms/spot)


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