Entschieden! München bleibt weiterhin EM-Spielort – 14.500 Zuschauer sollen bei den Spielen dabei sein

Gute Nachrichten für die Stadt München! Wie die UEFA beschlossen hat, wird München weiter Spielort der Fußball-EM bleiben. Alle vier geplanten Spiele sollen durchgeführt werden. Dazu musste die bayrische Landesregierung offenbar das Zugeständniss machen, dass trotz der Corona-Pandemie mindestens 14.500 Zuschauer bei den Spielen anwesend sein dürfen.

UEFA hat entschieden – München behält alle vier EM-Spiele!

Aufatmen in München! Wie das Exekutiv-Komitee der UEFA am Freitag im schweizerischen Nyon entschieden hat, wird die bayrischen Landeshauptstadt wie geplant EM-Spielort bleiben. Alle 4 im Vorfeld geplanten Partien sollen in der Münchner Allianz-Arena durchgeführt werden. Bereits zuvor war geplant worden, dass in München sowohl die 3 Gruppenspiele der deutschen Mannschaft und auch ein Spiel des Viertelfinales durchgeführt werden sollen. Schon im Vorfeld hatte die „Bild“-Zeitung über diese Entscheidung berichtet. Nun wurde diese Entscheidung auch durch die offiziellen Mitteilung der UEFA bestätigt. Offenbar war die Entscheidung jedoch nur getroffen worden, weil die bayrische Landesregierung noch auf den letzten Drücker erlaubt haben soll, dass wie im „EM-Leitszenario“ vorgeschrieben, eine „Mindestkapazität von 14 500 Zuschauern“ verlangt wurde. Bis tief in die Nacht soll dieser Punkt diskutiert worden sein, bevor die Landesregierung ihre Zustimmung zu dieser Lösung gegeben hatte. Die Spiele der Bundesliga und auch die Spiele der deutschen Nationalmannschaft finden zur Zeit wegen der Corona-Pandemie allesamt ohne Publikum statt.

UEFA-Boss lehnt Geisterspiele ab

Wie es scheint, hatte die UEFA auf eine Mindestanzahl an Zuschauern gedrängt. Uefa-Boss Aleksander Ceferin (53) will bei der anstehenden EM keine Geisterspiele und hatte deshalb von allen Spielorten verbindliche Zusagen dafür gefordert, dass trotz der Pandemie wenigsten eine Teilzulassung von Zuschauern möglich sein sollte. Damit werden jeweils 14.500 Zuschauern zu den Spielen der deutschen Mannschaft am 15. Juni gegen Frankreich, am 19. Juni gegen Portugal und am 23. Juni gegen Ungarn abwesend sein können. Auch beim am 2. Juli stattfindeden Viertelfinale darf die beschlossene Anzahl an Zuschauern mit von der Partie sein. Dublin und Bilbao werden als Spielorte abgesetzt. Die dort geplanten Spiele sollen nun in Sevilla und St. Petersburg stattfinden. „Trotz der aktuell negativen pandemischen Situation in Deutschland wird erwartet, dass sich die Lage bis zum Juni verbessern wird. Daher wird ein Leitszenario mit einer Mindestkapazität von 14 500 Zuschauern am Standort München für die Euro 2020 für realistisch gehalten. Die grundsätzliche Unterstützung für das Turnier wird dadurch aufrecht erhalten und mit der verantwortungsvollen Beobachtung der Entwicklung der Pandemie verbunden“, verkündete der DFB nach der Entscheidung durch die UEFA. Allerdings muss man nun darauf hoffen, dass sich die Lage der Pandemie nicht weiter zuspitzt. „Eine Anpassung des Leitszenarios durch die nationalen und/oder lokalen Behörden würde notwendig werden, falls die öffentliche Gesundheit aufgrund einer sehr nachteiligen Entwicklung von Covid-19 gefährdet ist“, stellt der DFB klar.

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