Erschreckende Ergebnis! Zahlreiche profesionelle Schutzmasken erfüllen Ansprüche nicht

Während der aktuellen Corona-pandemie sind Schutzmasken zu einem viel genutzten Alltagsgegenstand geworden. Besonders jetzt, wo sogar in der Öffentlichkeit Maskenpflicht gilt. Doch nun meldet der TÜV ein geradezu erschreckendes Ergebnis! 25 – 30 % der in Deutschland geteteten Masken genügen nämlich nicht den Ansprüchen. Über dieses bestürzende Testergebnis hatte die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ) berichtet.

Zahlreiche Schutzmasken entsprechen nicht den Anforderungen

Viel Schutzmasken versprechen einen zuverlässigen Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus. In der Praxis jedoch ist Schutzmaske nicht gleich Schutzmaske. Seit dem Beginn der Pandemie wurden vom TÜV Nord bisher rund 3.000 FFP2 und FFP3-Masken ganz genau unter die Lupe genommen. Die meisten Tests erfolgten im Auftrag des Bundesgesundheitsministerium. Und wie nun bekannt wird, sind die Ergebnisse offenbar alles andere als ermutigend. Besonders die Produkte chinesischer Hersteller sorgen für Kritik. „Viele chinesische Hersteller haben vor der Pandemie überhaupt keine Atemschutzmasken produziert“, verdeutlicht Laborleiter Dirk Renschen gegenüber der Zeitung, bevor er noch anfügt: „Gute Schutzmasken sind schwieriger herzustellen als man denkt.“

Vor allem chinesische Schutzmasken weisen Probleme auf

Und Renschen gibt gleich noch einige praktische Beispiele, wo genau es vor allem bei den Schutzmasken aus chinesischer Produktion hakt.

Das größte Problem seien Löcher, die vor allem beim Verschweißen der Filterschichten entstehen. Und auch mit den Ränder der Schutzmasken gibt es häufig Probleme, wenn diese nicht richtig abdichten. Dann lassen diese Masken nämlich zu viel ungefilterte Luft durch. „Wir hatten auch schon Masken hier, die bestanden im Grunde aus einem aufgeschnittenen Staubsaugerbeutel“, gibt Renschen zu bedenken. Eine weitere Gefahr sei zu großes Volumen unter der Maske. In diesem Fall sei der Luftaustausch nicht mehr richtig möglich. „Es kommt dann zu einer erhöhten CO2-Konzentration in der Maske. Das kann gefährlich werden“, warnt Renschen. Allerdings scheint es, als machten die Produzenten der Schutzmasken im Lauf der Pandemia auch Fortschritte. Renschen bestätigt, dass sich die Qualität der Masken zuletzt stark verbessert habe. Im Schnitt werden durch die aktuellen FFP2- und FFP3-Masken etwa 97 bis 98 Prozent der Aerosole abgefangen.

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