Erstimpfung reduziert Ansteckungsrisiko um zwei Drittel! Hoffnungsvolle Studie im Kampf gegen Coronavirus

Eine Studie aus Großbritannien hat nun die Daten von mehr als 1,6 Millionen Impfungen gegen das heimtückische Coronavirus ausgewertet. Jetzt haben die Wissenschaftler gute Neuigkeiten. Denn offenbar reduziert bereits die Erstimpfung gegen das Coronavirus sowohl das Krankheits- als auch das Infektionsrisiko deutlich.

Erstimpfungen gegen Coronavirus reduziert Fallzahlen deutlich

Interessante Studie aus Großbritannien. Offenbar ist die Zahl der

Sars-CoV-2-Infektionen von erwachsenen Menschen aller Altersgruppen nach der ersten Impfungen mit den Impfstoffen von AstraZeneca und Biontech/Pfizer um sagenhafte 65 Prozent gesunken. Zu diesem Ergebnis kommen Fachleute, die zuvor die Daten einer Covid-19-Umfrage der Universität Oxford sowie die Daten des britischen Gesundheitsministeriums und der nationalen Statistikbehörde untersucht und ausgewertet haben. Dabei wurden rund 1,6 Millionen Testergebnisse von insgesamt 373.402 Personen näher beleuchtet, die ihre erste Impfung gegen das Virus im Zeitraum zwischen dem 1. Dezember 2020 und dem 3. April 2021 erhalten hatten. Schon 21 Tage nach der Impfung mit einem der Impfstoffe von AstraZeneca oder Biontech/Pfizer errechneten die Wissenschaftler ein um 72 Prozent niedrigeres Risiko einer Ansteckung als in der ungeimpften Bevölkerung. Zudem sei auch das Risiko auf eine Infektionen ohne Symptome um 57 Prozent reduziert worden. Sobald die Menschen beide Impfdosen erhalten haben, wird die Ansteckung mit der Krankheit zu 90 Prozent reduziert und die Ansteckungen ohne Beschwerden um 70 Prozent. Diese Werte liegen in gleichem Bereich, wie der Schutz von Menschen, die zuvor an Covid-19 erkrankt waren.

Wirksamkeit trotz ansteckenderer Mutanten erwiesen

Die Zulassungsstudien für die Covid-19-Impfstoffe sollten in erster Linie dazu dienen festzustellen, wie gut die Impfstoffe gegen Covid-19 schützen. Wie zuverlässig die Impfstoffe dagegen Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 verhindern können, war zunächst noch nicht klar gewesen. Aktuelle Daten aus Israel zeigen, dass der Biontech/Pfizer-Impfstoff offenbar die Virusübertragung nach der Verabreichung von zwei Dosen um 89,4 Prozent reduziert. Allerdings war diese neue Auswertung ohne weitere Fachprüfung veröffentlicht worden. Die nun ermittelte Schutzwirkung zeigt auch die Wirksamkeit der Impfungen trotz der aufgetretenen Mutationen. Zum Zeitpunkt der Untersuchung war nämlich auch die dominante Mutante B.1.1.7 bereits im Umlauf. Trotzdem soll die Wirksamkeit nach den ausgewerteten Daten nicht nachgelassen haben. Alle Impfstoffe scheinen ältere Menschen und auch Patienten mit Vorerkrankungen genauso verlässlich zu schützen wie jüngere und gesunde Personen. Bei einer zweiten Auswertung bestätigte sich zudem, dass die Zahl der Antikörper bei älteren Menschen auch nach einer Dosis des Impfstoffes nicht geringer ausfällt als bei jüngeren Menschen. In Großbritannien haben schon 33 Millionen Menschen die erste Dosis der Corona-Impfung erhalten. Gut 10 Millionen Briten sind bereits vollständig mit zwei Dosen geimpft worden.

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