Flug-Chaos zum Ferien-Beginn! Diese wichtigen Airlines streiken zum Beginn der Sommerferien!

Bald beginnen die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und in vielen anderen Bundesländern. Doch wer für seine Ferien einen Flug gebucht hat, könnte eine holprigen Start haben! Mehrere wichtige wollen Fluggesellschaften streiken! Hier alle Infos:

Streik bei Fluglinien während der Sommerferien droht

Viele Deutsche bereiten sich mit großer Vorfreude auf ihre Reise in den Sommerferien vor. In Nordrhein-Westfalen werden die großen Ferien schon am Freitag (24.06.2022) beginnen. Dann werden viele Familien ihren Urlaub auf der spanischen Ferieninsel Mallorca und anderswo verbringen. Allerdings gibt es in diesem Tagen ein kleines Problem. Denn bei der Anreise könnte es in diesem Jahr einige Hindernisse geben. Bereits im Juli droht das Kabinenpersonal der Billigairline Easyjet in Spanien zu streiken. Jetzt wurden die Termine bekannt. Dort soll zwischen dem 1. und dem 3. Juli gestreikt werden. Weitere festgelegte Termine für den Streik sind zwischen dem 15. und dem 17. Juli sowie zwischen dem 29. und dem 31. Juli. Über diesen Kampf um bessere Tarife informiert nun die spanische Gewerkschaft USO am Dienstag. Insgesamt hat die britische Fluggesellschaft in Spanien in den Städten Barcelona, Palma de Mallorca und Málaga 450 ihrer Flugbegleiter stationiert.

Auch andere Airlines werden streiken

Und Easyjet ist kein Einzelfall. Denn offenbar soll auch bei Ryanair und Lauda gestreikt werden. Die Streiks bei Ryanair sollen vom 24. bis zum 26. Juni sowie vom 30. Juni bis zum 2. Juli andauern. Dies bedeutet, dass es bereits am kommenden Wochenende zu einem ersten Flugchaos kommen könnte. Und dann ist da noch der Streik von Lauda, der an den Terminen 2., 3., 9., 10., 16., 17., 23., 24., 30. und 31. Juli angekündigt ist. Die Flugbegleiter fordern eine deutliche Anhebung ihrer Gehälter um 40 Prozent. Aktuell liegt deren Grundgehalt bei 950 Euro im Monat, wie ein Vertreter der Airline-Mitarbeiter bestätigte. Damit liegt das Gehalt rund 850 Euro niedriger als zum Beispiel in Deutschland oder Frankreich. Erschwerend kommt dazu, dass die Flugbegleiter von Easyjet in teuren Städten mit hohen Lebenshaltungskosten stationiert sind.

„Mit dem Grundgehalt können wir kaum die Miete oder die Hypothek bezahlen“, gibt ein Mitarbeiter zu Protokoll. Zur Zeit seien die Tarifverhandlungen vollkommen. Eine kurzfristige Einigung scheint unwahrscheinlich, so dass der Streik wohl sicher stattfinden dürfte.