Große Sorge in den USA – Verrät Trump aus Rache Staatsgeheimnisse?

Schon bald geht die Amtszeit von Präsident Donald Trump zu Ende. Im Januar 2021 muss der Republikaner das „Weiße Haus“ verlassen. Und nicht wenige Amerikaner haben die Befürchtung, dass der Präsident nach der Beendigung seines Amtes zu einem Sicherheitsrisiko werden könnte. Wird Trump aus Rache über seine Abwahl Staatsgeheimnisse der USA preisgeben?

Trump wird vom mächtigsten Mann der Welt wieder zum Geschäftmann

Noch mindestens bis Mitte Januar bleibt Donald Trump als US-Präsident der mächtigste Mann der Welt. In den letzten Jahren hatte er durch das von ihm ausgeübte Amt viele Einblicke in streng geheime Vorgänge. Dazu zählen zum Beispiel die Atomwaffen-Codes der USA, die Entwicklung neuer Waffensysteme oder vertrauliche Informationen über hochrangige Politiker ausländischer Regierungen. Diese Geheimnisse werden normalerweise von den Präsidenten auch nach der Amtszeit verschwiegen. Bisher gab es noch nie Befürchtungen, dass ein ehemaliger Präsident Geheimnisse verraten könnte. Doch bei Trump ist dies offenbar anders! Jetzt haben ehemalige und aktive US-Geheimdienstler gegenüber der „Washington Post“ ihre Besorgnis geäussert. Sie glauben, dass der neue Präsident Joe Biden sich nicht auf die Verschwiegenheit seines Vorgängers verlassen kann, sondern dass dieser gewissen Informationen zu seinem Vorteil nutzen könnte.

Geheimdienstler schätzen Trump als Risiko für die nationale Sicherheit ein

Offenbar glauben viele Leute beim Geheimdienst daran, dass sich Trump nach seiner Amtszeit zum Risiko für die nationale Sicherheit verwandeln könnte. Denn Trump sei nicht nur stark verschuldet sondern offenbar auch wütend auf die US-Regierung. Bei verschiedenen öffentlichen Auftritten hatte Trump häufig gegen den sogenannten „Deep State“ gegiftet. Diese Verschwörungstheorie vermutet ein geheimes Machtnetzwerk hinter der Regierung. Genau dieser „Deep State“ soll 2016 versucht haben seine Wahl zum Präsident zu verhindern. Und auch diesmal soll das Machtnetzwerk seine Wiederwahl sabotiert haben. Genau diese Aussagen beunruhigen laut der „Washington Post“ zahlreiche Geheimdienstexperten. Sie stufen diese Aussagen als ernstzunehmende Warnsignal ein. „Jeder, der verärgert, unzufrieden oder gekränkt ist, läuft Gefahr, geheime Informationen preiszugeben, egal ob als aktueller oder ehemaliger Amtsinhaber. Trump passt sicherlich in dieses Profil“, gibt der ehemalige CIA-Offizier David Priess gegenüber der Zeitung an. Während seiner Amtszeit hatte Trump uneingeschränkten Zugang zu Verschlusssachen der Regierung. Diese Befugnis endet mit dem Ablauf seiner Amtszeit. Doch auf Verschlusssachen aus seiner eigenen Amtszeit kann er als ehemaliger Präsident auch weiterhin zugreifen.

Trump hat schon einmal Spionageaufnahmen veröffentlich

Schon in der Vergangenheit hat Trump gezeigt, dass Diskretion nicht gerade sein Stärke ist. Im Jahr 2017 hatte Trump bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und dem russischen Botschafter Sergej Kislyak streng geheime US-Informationen im Oval Office geteilt. Angeblich ging es dabei um die Bedrohungen der Luftfahrt durch die Terrormiliz IS. Diese Informationen hatten die USA von Verbündeten übermittelt bekommen. Durch sein Handlung habe Trump mit seinen spezifischen Auskünften die Quelle der Information gefährdet. Einen weiterer Sicherheitsvorfall hatte sich im Sommer 2019 abgespielt. Damals hatte Trump Luftaufnahmen einer iranischen Abschußrampe für Raketen in den sozialen Medien veröffentlicht. Anhand des Fotos hatten einige User mit Fachkenntnissen sogar herausbekommen, welcher Satellit diese Aufnahmen gemacht hatte.

Wird Trump aus finanziellen Gründen zum Sicherheitsrisiko?

Experten glauben nach dem Bericht der „Washington Post“, dass das größte Risiko von Trump im Ruhestand sein könnte, dass dieser versehentlich sensible Informationen weitergibt. Einige wenige Analysten schließen jedoch auch nicht aus, dass Trump Geheimnisse gegen Gefälligkeiten weitergeben könnte. Dies könnte der Fall sein, wenn Trump sich bei potenziellen Geschäftspartnern im Ausland einschmeicheln will oder sich an politischen Gegner rächen möchte. Zudem besorgt die Analysten auch Trumps finanzielle Situation. Insgesamt 900 Millionen Schulden sollen die Immobilienunternehmen von Trump mittlerweile angehäuft haben. Alleine bei der Deutschen Bank soll Trump mit mehr als 400 Millionen US-Dollar in der Kreide stehen. „Menschen mit erheblichen Schulden sind für Sicherheitsexperten immer von großer Bedeutung“, erklärt Larry Pfeiffer, ein ehemaliger Stabschef der CIA, gegeüber der „Washington Post“. „Menschen in schlimmen Situationen treffen schlimme Entscheidungen. Viele Personen, die Spionage gegen unser Land betrieben haben, waren finanziell verwundbar“, schließt Pfeiffer. Bleibt zu hoffen, dass sich Donald Trump auch nach seiner Amtszeit seiner Verantwortung gegenüber Amerika bewußt ist.

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