Horror in Südamerika – Piranhas zerfleischen 4 Schwimmer in Paraguay

Im Augenblick wird Paraguay in Südamerika von einer enormen Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 45 Grad heimgesucht. Offenbar schlägt diese Hitze aber nicht nur den Menschen auf’s Gemüt. In einem Fluss in Paraguay, der wegen der Hitze einen extrem niedrigen Wasserstand aufgewiesen hat, sind jetzt mindestens 4 Schwimmer von Piranhas attackiert und getötet worden.

Mehrere Menschen von Piranhas getötet

Wie die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtet, soll es am vergangenen Sonntag zum ersten Todesfall gekommen sein. An diesem Tag war ein Mann (22) beim Baden in einem Fluss in Paraguay verschwunden. Kurz nach seinem Verschwinden wurde dann seine Leiche gefunden. Doch offenbar waren mehrere Teile seines Körpers abgerissen worden. Experten gehen davon aus, dass ein Schwarm Piranhas den Mann angegriffen hatte. Kurz darauf ereignete sich ein ähnlicher Vorfall. Auch ein 2. Todesopfer, das zuvor als verschwunden gemeldet worden war, wurde mit schweren Bisswunden im Gesicht aufgefunden. Doch dieser Tote war zuvor offenbar an einem Herzanfall gestorben. Trotzdem hatten sich die Killer-Fische am leblosen Körper des Mannes gütlich getan. In den folgenden Tagen waren dann zwei weitere Todesopfer mit Piranha-Bissen im Tebicuary-Fluss gefunden worden. Außerdem berichten lokale Medien von mehreren Attacken, die nicht tödlich verliefen, jedoch bei den Opfern zu schweren Verletzungen geführt hatten.

Piranha-Angriffe aus auch Argentinien gemeldet

Im November waren aus dem Nachbarland Argentinien ebenfalls mehrere Piranha-Attacken gemeldet worden. Auch dort habe es 2 Todesopfer und mindestens 20 Verletzte gegeben. Einem Opfer wurde beispielsweise ein Zeh abgebissen. Wie Experten beobachtet haben, finden die Attacken vor allem bei heissem Sommerwetter statt. Offenbar nähren sich die Fische wegen des niedrigen Wassersstandes dann dem Ufer. Nun warnen Biologen die Einheimischen nach Möglichkeit während der Brutzeit der Piranhas nicht in den Flüssen zu baden. Besonders Gewässer mit Schwimmpflanzen seien gefährlich, denn dort legen die Piranhas ihre Eier ab und bewachen ihren ausgeschlüpften Nachwuchs. Wenn sich die Menschen diesen Verstecken nähern, rotten sich die Fische zusammen und attackieren ihre Opfer.