In Deutschland gebautes U-Boot mit 53 Menschen an Bord vor Bali vermisst – Wurde das Boot zum nassen Grab für die Besatzung?

Vor der Küste der tropischen Insel Bali könnte sich eine Tragödie ereignet haben. Denn dort wird nun von der indonesischen Marine ein mit 53 Menschen besetztes U-Boot vermisst, das ursprünglich in Deutschland gebaut worden ist. Nach ersten Vermutungen könnte das Boot gesunken sein und in rund 700 Meter Tiefe auf dem Grund des Meeres liegen.

U-Boot-Unglück in Indonesien? – 53 Seeleute werden vermisst

Muss sich das indonesische Militär etwa auf eine Katastrophe vorbeiten? Dort könnte nun ein ursprünglich in Deutschland gebautes U-Boot zum feuchten Grab für die 53 an Bord befindlichen Seeleute geworden sein. Bei dem vermissten U-Boot handelt es sich um die „KRI Nanggala (402)“, die zur indonesischen Marine gehört. Das U-Boot war auf einem Routine-Einsatz vor der indonesischen Küste unterwegs, bevor der Kontakt zu dem Boot aus noch unbekannten Gründen plötzlich abgebrochen war. Die letzte bekannte Position des U-Bootes war 95 Kilometer entfernt von der tropischen Insel Bali gemeldet worden. Kurz darauf konnte die „KRI Nanggala (402)“ nicht mehr kontaktiert werden. Das Boot befand sich auf einer Übungsfahrt und wollte offenbar auch ein Torpedo-Mannöver durchführen. Seit 3 Uhr am frühen Morgen (Ortszeit) konnte man von Seiten der Marine keinen Kontakt mehr zu dem U-Boot aufnehmen.

Indonesische Marine rechnet offenbar mit einem Unglück

Lokale Medien vor Ort wollen von einem hochrangigen Militärsprecher erfahren haben, dass man dort offenbar davon ausgeht, dass das U-Boot gesunken sein und nun rund 700 Meter unter der Wasseroberfläche auf dem Meeresgrund liegen könnte. Offiziell wurde diese Meldung jedoch noch nicht bestätigt. Wie es den an Bord befindlichen Seeleuten geht, ist ebenfalls unbekannt. Das indonesische Militär hat sofort reagiert und bereits Rettungsschiffe zur vermuteten Unglücksstelle geschickt. Bei der Suche nach dem Unterseebot soll Indonesien bereits die Regierungen von Australien und Singapur kontaktiert haben, damit diese bei der Suche nach dem U-Boot Hilfe leisten. Ursprünglich war die „KRI Nanggala (402)“ von der Howaldtswerke-Deutsche Werft ab dem Jahr 1977 in Kiel gebaut worden. Einige Jahre später war das Boot dann von Deutschland aus in Betrieb genommen worden. Letzmalig soll die „KRI Nanggala (402)“ vor knapp 10 Jahren im Jahr 2011 einer Wartung unterzogen worden sein. Das U-Boot ist fast 60 Meter lang und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 25 Knoten.

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