In diesen Ländern gibt es wieder einen Lockdown! Heftige Infektionszahlen überrollen die Welt!

Während die Situation rund um die Corona-Pandemie weitgehend unter Kontrolle scheint, breiten sich in anderen Ländern die Fallzahlen wieder aus. Dies sorgt dafür, dass erste Länder nun wieder Lockdowns für ihre Bevölkerungen einführen.

Zahlreiche Länder kämpfen schwer mit dem Coronavirus

In Deutschland soll an 25. November laut dem Gesundheitsminister Jens Spahn die epidemische Lage aufgehoben werden. Damit dürfte klar, sein, dass die Politik nicht mit einer übermässigen Verbreitung des Coronavirus während der Herbst- und Wintermonate rechnet. In anderen Ländern ist die Lage allerdings nicht so entspannt wie in Deutschland. Angesichts der schnellen Ausbreitung des Virus implementieren einige Länder nun wieder Lockdowns, um die Zahl der Ansteckungen unter Kontrolle zu bekommen. So steigen beispielsweise die Zahlen im Augenblick in Russland sehr besorgniserregend an. Aus diesem Grund hat Staatspräsident Putin eine arbeitsfreie Woche in seinem Land angeordnet. Vom 30. Oktober bis zum 7. November sollen die Arbeitnehmer in Russland in ihren Wohnungen bleiben, doch in diesem Zeitraum weiter Gehalt bezahlt bekommen. Erst letzte Woche waren Rekordwerte bei den Ansteckungen mit Covid-19 gemeldet worden. Allein am Mittwoch gab es 1.024 Todesopfer durch Covid-19 und es wurden 34.000 Neuinfektionen bestätigt. Vor allem die niedrige Impfquote macht den Russen zu schaffen So ist erst ein Drittel der 146 Millionen Russen komplett gegen das Virus geimpft.

Auch Lettland führt schärfere Corona-Maßnahmen ein

Schon am Mittwoch hatte Lettland einen neuen Lockdown verhängt. Ab sofort gilt bis mindestens zum 15. November dort eine nächtliche Ausgangssperre. Außerdem wurden auch andere Einschränkungen wieder eingeführt. Bis zum 21. Oktober dürfen nun nur noch Geschäfte die Produkte des täglichen Bedarfs verkaufen öffnen. Sämtliche Gastronomiebetriebe bleiben geschlossen und für die Arbeitnehmer gilt die Pflicht aus dem Homeoffice zu arbeiten. Die Schulen des Landes werden erneut auf Fernunterricht umgestellt. Aktuell liegt der Inzidenzwert bei 1400,8. Ein Höchstwert seit dem Beginn der Pandemie. Ein Großteil der Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes sind bereits belegt. Auch in Lettland scheint die niedrige Impfquote für die Verbreitung des Virus verantwortlich zu sein. Ähnlich ist die Situation auch in der Ukraine wo innerhalb der letzten 24 Stunden 22.415 Neuinfektionen und 546 Todesfälle gemeldet worden waren. Damit wurde ein neuer Rekordwert bei den Ansteckungen erreicht. Auch in der Ukraine lassen sich viel zu wenig Menschen impfen. Erst 16 Prozent der Bevölkerung ist komplett geimpft. Aus diesem Grund müssen die Maßnahmen dort ebenfalls wieder verschärft werden.

Trotz niedriger Infektionszahlen – Auch Neuseeland setzt auf Lockdown

Seit dem Beginn der Pandemie setzt man in Neuseeland auf eine Bekämpfung des Virus ohne jegliche Toleranz. Aktuell wurden innerhalb der letzten 24 Stunden 102 neue Infektionsfälle gemeldet, Ein Rekordwert, der die Behörden nun zum handeln bewegt. Schon im August war eine landesweiten Lockdown verhängt worden und die Impfpflicht für Mitarbeiter im Gesundheitswesen und Lehrer angekündigt worden. In der Region Auckland gelten Kontaktbeschränkungen. Dort dürfen sich maximal zehn Personen an der frischen Luft treffen. Zum Teil bleiben Geschäfte geschlossen und Restaurants dürfen nur Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice anbieten. In Neuseeland sind immerhin 68 Prozent der Bevölkerung geimpft. In Österreich steigen die Zahlen ebenfalls wieder leicht. Dort wurde nun beschlossen, zum 1. Novermber die 3G-Regel am Arbeitsplatz einzuführen. Dann müssen Mitarbeiter nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ auf Covid-19 getestet sind. Die Einhaltung der Regeln soll durch die Behörden stichprobenartig überprüft werden. Arbeitgeber, die diese Vorgabe nicht umsetzten, sollen mit einer Strafe von bis zu 3.600 Euro belegt werden, während den Arbeitnehmern eine Geldbuße von maximal 500 Euro droht. In Österreich war der Inzidenzwert in den letzten Tagen auf 183 angestiegen und 62 Prozent der Österreicher hat einen vollen Impfschutz gegen Covid-19.

Diskussion um Maßnahmen in Großbritannien

Angesichts hoher Infektionszahlen von bis zu 50.000 Fällen täglich und einer Inzidenz von 652 wird nun erneut über Maßnahmen in Großbritannien diskutiert, wo seit dem 19. Juli gar keine Vorgaben hinsichtlich Corona mehr beachtet werden müssen. Experten warnen mittlerweile davor, dass die Pandemie noch nicht vorbei sei, „Wir sind am Limit, und es ist Mitte Oktober. Es würde unglaublich viel Glück brauchen, damit wir uns in drei Monaten nicht in einer schweren Krise wiederfinden“, erklärte der Geschäftsführer des Verbands der Trägerorganisationen des Nationalen Gesundheitsdiensts NHS, Matthew Taylor, am Donnerstag gegenüber der Tageszeitung „Guardian“. Taylor fordert deshalb die Wiedereinführung der Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und die Überprüfung von Impfpässen bei Großveranstaltungen. Experten warnen, dass die Ansteckungszahlen schon bald 100.000 Neuinfektionen pro Tag erreichen könnten.

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