Irischer Regierungschef warnt angesichts von Unruhen vor „Spirale“ der Gewalt

Auseinandersetzungen nach Todesnachricht von Prinz Philip abgeflaut

Angesichts der jüngsten Unruhen in Nordirland hat der irische Regierungschef Micheal Martin vor einer „Spirale“ der Gewalt gewarnt. Für die Generation des Karfreitagsabkommens von 1998 und für die „zukünftigen Generationen“ bestehe die Verpflichtung, nicht in eine „Spirale“ zurückzukehren, die „fanatische Morde“ und „politische Zwietracht“ mit sich bringe, erklärte Martin am Samstag. Bei den Unruhen in Nordirland, den heftigsten seit Jahren, waren in den vergangenen Tagen dutzende Polizisten verletzt worden.

Die Nachricht vom Tod des britischen Prinzen Philip führte in der Nacht zu einer gewissen Beruhigung, allerdings gab es auch am Freitagabend Auseinandersetzungen. Der Samstag war der 23. Jahrestag des Karfreitagsabkommens, mit dem der Nordirlandkonflikt, im dem etwa 3500 Menschen getötet wurden, beendet wurde. Die Regierung der britischen Provinz Nordirland hatte am Donnerstag die jüngste Gewalt in einer parteiübergreifenden Erklärung verurteilt. Mahnungen zur Ruhe kamen auch aus London und Washington.

by Julien BEHAL

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