Jane Fonda will sich nicht mehr unters Messer legen

Von jetzt an natürlich

Sich selbst anzunehmen, so wie man ist, fällt vielen Menschen schwer – auch Hollywood-Ikone Jane Fonda (82, „Grace & Frankie“), wie sie kürzlich in einem Interview gestand. In der kanadischen Ausgabe der „Elle“ spricht die 82-Jährige offen über Schönheitsideale.

Der Kampf gegen den Selbsthass

„Ich will nicht behaupten, dass ich nicht eitel bin“, sagt die „Grace & Frankie“-Darstellerin, „aber es wird für mich keine Schönheitsoperationen mehr geben. Ich werde mich nicht mehr unters Messer legen.“ Ihre äußere Erscheinung habe immer eine große Rolle für sie gespielt, so Fonda weiter. Mit ihrer Rolle als Astronautin „Barbarella“ avancierte Fonda zum Sex-Symbol der späten Sechziger Jahre. In den Achtzigern wurde sie zur Aerobic-Ikone und löste mit ihrem Workout-Videos einen regelrechten Hype aus.

Mit ihrem Körper zufrieden war sie deshalb jedoch keineswegs: Sie litt jahrzehntelang an Bulimie. Mehrmals ließ sie sich außerdem plastisch operieren und liften, unter anderem am Kinn und am Hals. Anders als viele Stars in Hollywood hat Fonda nie ein Geheimnis aus ihren Schönheitsoperationen gemacht. „Diese Probleme haben doch alle Frauen: Wir denken, wir seien nicht gut genug, nicht hübsch genug, nicht dünn genug, nicht schlau genug. Wir wollen stets gefallen und sei es nur unseren Vätern.“

Es ist nicht das erste Mal, dass sie mit den Schönheitsoperationen Schluss machen will. Bereits im Jahr 2000 hatte sie angekündigt, damit aufhören zu wollen, wurde aber wieder rückfällig. „Ich bin nicht stolz darauf“, sagte Fonda damals.

(amr/spot)


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