Jens Spahn wieder Gesundheitsminister!? Karl Lauterbach fällt mit Corona aus!

In einer Villa irgendwo in Dahlem klingelt das Telefon und Gesundheitsminister a.D. Jens Spahn nimmt den Hörer ab. Zu seiner großen Überraschung hat er gerade seinen alten Job zurückbekommen – denn Karl Lauterbach hat Corona und fällt aus! Kein Scherz – Spahn ist wieder Gesundheitsminister!

Jens Spahn wieder Gesundheitsminister?

Denn Corona-Mahner und Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich trotz aller Vorsicht selbst mit Corona infiziert. „Bin leider trotz großer Vorsicht an Corona erkrankt. Trotz 4. Impfung. Die Symptome sind noch leicht. Zur Vermeidung von Komplikationen nehme ich Paxlovid. Für die vielen guten Wünsche bedanke ich mich bei allen. Hass und Niedertracht, kommt auch vor, werden ignoriert“, schreibt Lauterbach deshalb bei Twitter und kündigt an, seine Amtsgeschäfte von zu Hause weiterzuführen. Damit das Ministerium nicht führungslos ist, könnte man rein hypothetisch übergangsweise einfach den Amtsvorgänger ranlassen. Dazu wäre Spahn sofort bereit, da der Posten des „Fraktionsvize“ für einen Mann mit seinen Ambitionen natürlich deutlich unter seinen Möglichkeiten liegt. Als Einschränkung darf Spahn dann zwar nicht mit CSU-Abgeordneten und deren Angehörigen telefonieren sowie keine Masken einkaufen, doch zur Not frißt der Teufel eben Fliegen. Weil Gesundheitsminister doch besser als „Fraktionsvize“ ist. Sie merken schon – das Ganze ist eher satirisch gemeint – aber, durchaus denkbar!

Spahn kontrolliert Lauterbachs Arbeit

Nun hätte Spahn also Zeit sich die Unterlagen von Lauterbach einmal genauer anzusehen und kommt zum Schluss, dass er das mit dem Kassenabschlag vermutlich ebenfalls gemacht hätte. Anschließend wird dann im Keller der Impfstoffe gezählt, was Spahn zu dem Ergebnis bringt, dass in diesem Minsiterium weiter alles so chaotisch ist, wie im Dezember 2021, als er seinen Posten geräumt hat. Und schließlich überlegt Spahn, wie er Lauterbachs 5 Quarantänetage noch weiter nutzen könnte. Eventuell wäre es ja eine Idee wert, das rosa Rezept ab sofort zu verbieten. Aber jetzt zurück in die Realität. Das E-Rezept soll erst dann kommen, wenn in Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein jedes vierte Rezept digital ausgestellt wird. Und trotz Prämien von 3.000 Euro konnte nicht einmal 130 Arztpraxen nachhaltig motiviert werden, elektronische Rezepte auszustellen. Weitere Ziele sind eine Rücklaufqupte von unter 3 Prozent in den Praxen. Immerhin wurde eine technische Friedenspflicht mit den Krankenkassen vereinbart. Wie viele E-Rezepte tatsächlich ausgestellt werden, scheint Geheimsache zu sein Doch viele sind es eher nicht. Investoren für Versandapotheken haben also offenbar schlechte Karten.

Ärzte und Apotheker werden gegeneinander aufgehetzt

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Stattdessen werde Ärzte und Apotheker jetzt neuerdings gegeneinander aufgehetzt. Ein Gesundheitsamt wollte, dass die Apotheker die Praxen bei der KV anschwärzen, die ihre symptomatische Patienten zum Corona-Test in die Apotheken schicken. Und die Politik plant den Arztpraxen zu erlauben, die Covid-19-Patient:innen direkt mit Paxlovid und Lagevrio zu versorgen. Doch genau diese Patienten werden dann zum Test erstmal weggeschickt. Es wäre ihnen aber vermutlich eh mit dem Botendienst der Apotheke besser geholfen gewesen. Doch vielleicht hat Minister Lauterbach nun während seiner Corona-Quarantäne endlich einmal Zeit sich die ganzen Brandbriefe durchzulesen, was in Deutschland hinsichtlich der Gesundheitsversorgung falsch läuft. Vielleicht findet Lauterbach dann auch den Brief einer Apothekerin, die dem Minister mal hilfreich aufzeigt, wo die dringend benötigten „Effizienzreserven“ im System versteckt sind. Vielleicht kehrt der Gesundheitsminister dann ja mit ein paar neuen tollen Ideen aus der Quarantäne zurück.

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