Kritik an Merkel und Ihren Corona-Beratern nach völlig unsinniger Aussage – Forscher empört!

Gerade werden in vielen Bundesländern die Corona-Maßnahmen gelockert. Auch die Abschaffung der Maskenpflicht an der frischen Luft ist dabei ein Thema. Dazu hat sich nun Physikerin Viola Priesemann (39, Max-Planck-Institut) bei den ARD-„Tagesthemen“ zu Wort gemeldet. Allerdings machte die Beraterin von Kanzlerin Angela Merkel dort eine erschreckende „Daumenregel“ auf, die bei einem Forscher auf enorme Kritik stößt.

Merkel-Beraterin plädiert für Beibehaltung der Maskenpflicht

Die Physikerin verglich bei ihrem Auftritt bei den ARD-„Tagesthemen“ nämlich das Coronavirus mit einem Parfüm. Priesemann gab zu bedenken, wenn man an der frischen Luft auch „ein gutes Parfüm wahrnimmt oder Zigarettenrauch abbekommt“, sei es folglich möglich „auch Aerosole von anderen Personen“ abzubekommen. Die politische Übersetzung dieser Aussage: Bei Abschaffung der Maskenpflicht im Freien könnte ein Anstieg der Ansteckungen mit dem Coronavirus drohen. Diese Aussage jedoch sorgt bei Aerosolforscher Gerhard Scheuch (66) für Kopfschütteln: „Ein Parfüm ist ein Gas.“ Laut Scheuch hätten Aerosole aber „eine ganz andere Ausbreitungsdynamik“ als Parfüm oder Zigarettenrauch. „Wenn Sie ein Parfüm noch riechen, müssen da keine Aerosolpartikel der betreffenden Person in ihrer Nähe sein. Unsere Nase ist sehr empfindlich, wir riechen sogar einzelne Moleküle. Das kann man nicht mit Virus-Aerosolen vergleichen, die in einer viel niedrigeren Konzentration vorliegen“, erklärt der Aerosol-Experte gegenüber der „Bild“-Zeitung.

Aerosol-Forscher kritisiert Vergleich von „Äpfel mit Birnen“

Der Zigarettenrauch hingegen enthalte pro Liter „mehrere Hundert Milliarden Rauchpartikel“, während die Menschen beim Ausatmen von Viren „maximal 500 000“ Partikel produzieren könnten. „Deswegen riechen Sie Zigarettenrauch auch aus größeren Entfernungen, während Sie gleichzeitig nur ein Virus-Partikel abbekommen. Für eine Infektion brauchen Sie aber mindestens etwa 400 – 4000 Partikel. Das ist der große Unterschied“, versucht der Fachmann den Sachverhalt möglichst anschaulich darzustellen. Aus diesem Grund kritisierte Scheuch, dass Physikerin Viola Priesemann in diesem speziellen Fall

„Äpfel mit Birnen“ vergleiche. „Die vernünftigste Daumenregel ist: Draußen passiert nichts. Nicht einmal 1% aller Infektionen finden an der frischen Luft statt“, ist sich der Experte seiner Sache sicher.

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