Lauterbach will Maskenpflicht wieder einführen! Angst vor neuen Mutationen wächst!

Spätestens mit dem Beginn der kalten Jahreszeit im Herbst wird man in Deutschland wieder mit einem Anstieg der Infektionszahlen durch das Coronavirus rechnen müssen. Nun will Gesundheitsminister Karl Lauterbach ein Konzept erstellen, mit dem man sich auf die Probleme durch Corona vorbereiten kann. Deshalb will der SPD-Politiker dann auch wieder auf die Maskenpflicht als Schutz zurückgreifen.

Gesundheitsminister Lauterbach mahnt zur Vorsicht – Pandemie noch nicht vorbei

Erst vor kurzem wurden die meisten Corona-Maßnahmen gelockert. Und doch bekommt man bereits jetzt den Eindruck, dass die Pandemie bereits vorbei wäre. Doch trotzdem mahnt nun der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach zur Vorsicht. Dieser plant bereits die Maßnahmen, mit denen man eine neue Corona-Welle bekämpfen kann. Einer der Exkpfeiler von Lauterbachs Konzept ist dabei dann die erneute Einführung einer Maskenpflicht. Und auch RKI-Präsident Lothar Wieler ist bereits jetzt sicher, dass die Zahlen spätestens im Herbst wieder deutlich in die Höhe schießen werden. Deshalb fordert auch Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes, schon frühzeitig die Einführung eines „Anti-Corona-Plan“ und schlägt dafür die Anpassung des Infektionsschutzgesetzes vor, das am 23. September auslaufen wird. „Damit Eindämmungsmaßnahmen eingeführt werden können, wenn die Lage ernst wird, und zwar bundesweit einheitlich“, erklärt Montgomery seine Forderung und plädiert auch die Verankerung eines möglichen Lockdowns in der Gesetzesänderung.

Lauterbach will auf Anstieg der Infektionszahlen vorbereitet sein

Und damit scheint auch Corona-Mahner Karl Lauterbach einverstanden zu sein, wie er in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ bestätigte. Lauterbach halte es für „unbedingt notwendig“ das Infektionsschutzgesetz zu überarbeiten, um dort eine mögliche Maskenpflicht in Innenräumen zu verankern. Ihm gehe es vor allem darum, damit im Notfall die notwendigen Instrumente zur Bekämpfung von Corona zur Verfügung stehen. „Das Infektionsschutzgesetz beschreibt ja nicht, was gemacht wird oder was gemacht werden soll, sondern es beschreibt, was wir nutzen können“, verdeutlicht Lauterbach, dass es sich um eine Vorsichtsmaßnahme handelt, wenn diese nötig werden sollte. Trotzdem erhält Lauterbach für diesen Vorschlag schon jetzt Gegenwind. Und zwar vor allem von Koalitionspartner FDP. „Ohne eine ausreichend wissenschaftlich belegte Effizienzdatenlage machen weitere staatliche Einschnitte wenig Sinn, schon gar nicht auf Vorrat. Stattdessen muss der Fokus der Ampel-Koalition auf eine verbesserte epidemiologische COVID-19-Datenlage gelegt werden“, kritisiert deshaln jetzt der gesundheitspolitische Sprecher der FDP, Andrew Ullmann. Wie es scheint, müssen die möglichen Maßnahmen selbst innerhalb der Bundesregierung wieder einmal ausdiskutiert werden.