Lockdown! Auch in Mecklenburg-Vorpommern! Ministerin kann Lockdown nicht mehr ausschließen!

Weil auch in Mecklenburg-Vorpommern die Infektionszahlen durch das heimtückische Coronavirus weiter ansteigen, hat sich nun die Gesundheitsministerin des Bundeslandes, Stefanie Drese (44, SPD) ziemlich skeptisch dazu geäußert, ob man die Zahlen mit den derzeitigen Maßnahmen in den Griff bekomme. Auch einen Lockdown für alle wollte die SPD-Politikerin nicht mehr ausschließen.

Situation in Mecklenburg-Vorpommern spitzt sich ebenfalls zu

Wie es scheint, bekommt man auch in Mecklenburg-Vorpommern die Infektionen durch das Coronavirus nicht entscheidend in den Griff. Deshalb erklärte die Stefanie Drese, die Gesundheitsministerin des Bundeslandes, am Donnerstag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Ich kann in dieser aktuellen Pandemie-Lage gar nichts mehr ausschließen. Die Situation ist dramatisch.“ Noch jedoch sehe die SPD-Politikerin Möglichkeiten, die Ausweitung des Virus zu stoppen. Sollte sich das Bundesland mehr als 7 Tage in der roten Phase der Corona-Ampel befinden, dann erreiche man die Voraussetzung für einen Lockdown, wie Drese bestätigte. Schon am Donnerstag sei mit dem Eintritt in diese rote Phase zu rechnen. Im Vergleich zu anderen Bundesländern sei die Lage aber weniger dramatisch. „Wir müssen die Zeit nutzen“, forderte Drese deshalb. Von Seiten der Regierung würden alle Möglichkeiten genutzt, um eine Überlastung der Krankenhäuser zu vermeiden. Doch schon jetzt werden dort nicht dringend notwenidige Operationen aufgeschoben. Leichtere Fälle wolle man an Reha-Kliniken überweisen und das frei werdende Personal dann auf den Intensivstationen der Krankenhäuser einsetzen.

Drese spricht sich für Impfpflicht des Pflegepersonals aus

Auch beim Thema Impfpflicht verdeutlichte die mecklenburg-vorpommerische Gesundheitsministerin ihren Standpunkt. So sprach sich die SPD-Politikerin endeutig für eine landesweite Impfpflicht für die Beschäftigten in Pflege- und Altenheimen, sowie in Kliniken und Krankenhäusern aus. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Erstimpfungen in den letzten Tagen deutlich angestiegen seien, Dies führte Drese darauf zurück, dass in Mecklenburg-Vorpommern seit kurzem die sogenannte 2G-plus-Regel gilt. Damit soll eine 30-prozentige Reduzierung der Kontakte errreicht werden. Von der Maßnahme sind in erster Linie diejenigen Menschen betroffen, die sich bisher nicht impfen gelassen haben. Zudem würden durch die wieder eingeführten Test durch die Entdeckung der Infektionen weitere Ansteckungen verhindert, erklärte die Gesundheitsministerin.

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