Lockdown-Lockerungen in Gefahr? – Regierung besorgt über Anstieg der Infektionszahlen

Wie es im Augenblick den Anschein macht, ist der Trend zu fallenden Infektionszahlen wohl erst einmal wieder vorbei. Weil sich die viel ansteckendere britische Corona-Mutation in Deutschland weiter ausbreitet, dämpft die Bundesregierung nun die Hoffnung auf eine rasche Öffnung nach dem Lockdown.

Regierung besorgt wegen Corona-Mutation

Die britische Coronavirus-Variante B.1.1.7 breitet sich in ganz Deutschland immer weiter aus, Aus diesem Grund sieht die Bundesregierung rasche Lockerungen der aktuellen Corona-Maßnahmen zur Zeit gefährdet. Regierungssprecher Steffen Seibert bestätigte am Montag in Berlin, dass der Anteil der britischen Corona-Mutante mittlerweile bei 20 bis 25 Prozent aller Infektionsfälle liege. „Man muss sicher davon ausgehen, dass dieser Anteil noch weiter zunimmt“, erklärt Seibert besorgt. Und diese starke Ausbreitung der weit ansteckenderen Variante müsse bei den vorsichtigen Öffnungsschritten auf jeden Fall berücksichtigen werden. „Natürlich ist es auch durch das Vordringen der Mutationen viel komplizierter geworden.“

Lockerungen des Lockdowns wohl in Gefahr

Und nun spricht Seibert auch noch einmal Klartext für die Bürger die auf weitreichende Lockerungen nach dem Lockdown drängen: „Die gute Entwicklung, die uns über längere Zeit täglich sinkende Infektionszahlen beschert hat, ist im Moment vorbei. Die Zahlen steigen wieder.“ Bleibt zu hoffen, dass man den Anstieg der Infektionszahlen in den nächsten Tagen wieder in den Griff bekommt. Ansonsten könnten zahlreiche Lockerungen nach dem Ende des Lockdowns weiter verschoben oder gar eine weitere Verlängerung des aktuellen Lockdowns notwendig werden.

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