Masken helfen vor schweren Verläufen zu schützen! Mediziner offenbar sicher – neue Studie bringt Belege!

Wie es scheint, bietet das Tragen von Masken nicht nur einen erhöhten Schutz sich mit dem heimtückischen Coronavirus zu infizieren, sondern scheint die Träger auch vor schweren Krankheitsverläufen von Covid-19 schützen. Zu diesem Ergebnis sind nun mehrere Mediziner gekommen, weil dies Studien mehrerer Mediziner und Vergleiche mit anderen Ländern darlegen.

Sorgen Masken für milderen Verlauf von Covid-19-Erkrankung?

Nach Meinung des Rostocker Tropenmediziner Emil Reisinger schützt das Tragen von Atemschutzmasken nicht nur vor einer Ansteckung mit dem heimtückischen Coronavirus und der weiteren Ausbreitung des Virus. Der Mediziner ist außerdem der Ansicht, dass durch das Tragen der Masken auch eine Verminderung der Infektionsdosis erreicht werde, was die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs der Krankheit deutlich vermindert. Diese Schlußfolgerung äusserte Reisinger anlässlich einer zuletzt veröffentlichten Studie im „Deutschen Ärzteblatt“. „Auch lassen die bisherigen Erfahrungen vermuten, dass in Ländern, in denen von Anfang an ein hoher Bevölkerungsanteil Masken getragen hat, die COVID-19-Pandemie deutlich weniger Menschenleben fordert, als in Ländern, in denen das nicht der Fall ist“, verteidigt Reisinger seine Argumente. Unter anderem bezieht sich Reisinger dabei auf Daten der schweizer Armee. Dort waren in 2 verschiedenen Kompanien Infektionsfälle des Coronavirus bekannt geworden. In einer der Kompanien wurde erst 9 Tage nach dem positiven Test das Tragen von Masken und das Einhalten von Mindestabständen eingeführt. Dort erkrankten nach und nach 30 % der Soldaten an Covid-19 und bei 62 % der Soldaten wurden Antikörper gegen das Virus gefunden. In der anderen Kompanie waren die Maßnahmen sofort angeordnet worden. Dort erkrankte keiner der Soldaten und nur bei 15 % der Soldaten seien Antikörper nachgewiesen worden.

Auch andere Vorfälle bestätigen Theorie

Offenbar kein Einzelfall, denn Tropenmediziner Reisinger hat auch noch weitere Beispiele: „Auch bei Ausbrüchen in verschiedenen lebensmittelverarbeitenden Betrieben in Oregon und Arkansas, in denen die Angestellten Masken trugen, verliefen circa 95 Prozent der Infektionen asymptomatisch“, steht in der Studie. Unterstützung erhält Reisinger vom Hygiene-Professor Klaus-Dieter Zastrow: „Der Mund-Nasen-Schutz filtert bis zu 98 Prozent der Tröpfchen und damit der Viren aus der Luft. Wenn überhaupt, kommt man also verhältnismäßig mit nur sehr wenig Viren in Kontakt. Die unser Immunsystem besser bekämpfen kann, als würde es sofort mit einer sehr hohen Viruslast konfrontiert.“ Nach Meinung des Experten sieht man den Zusammenhang zwischen der Infektionsdosis und der Schwere der Erkrankung auch bei anderen Infektionskrankheiten, wie beispielsweise der normalen Grippe. Aus diesem Grund fordert Zastrow auch den Einsatz von Desinfektionsmittel für Mund und Rachen. „Diese anerkannten und sicheren Mundspüllösungen können die Viruslast im Rachenraum entscheidend senken. Rechtzeitig angewandt, wird es nach einer Infektion wenn überhaupt nur zu einem milden Verlauf der Krankheit kommen.“

Weniger Todesopfer in Ländern wo vermehrt Mundschutz getragen wird?

Desweiteren haben Emil Reisinger und sein Team auch die Zahlen in anderen Ländern beobachtet und Studien ausgewertet, die zu dem Schluß gekommen sind, dass sowohl die Komplikations- und Todesrate in einigen Ländern deutlich niedriger ist, in denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung weiter verbreitet ist als in Deutschland. „Dies galt beispielsweise für Japan, Hong Kong und Süd-Korea, wo bereits vor der COVID-19-Pandemie das Tragen von Masken während der Erkältungssaison üblich war. Ferner tragen hohe Testraten, konsequentes Tracking und Quarantäne zur Eindämmung der Pandemie bei“, bestätigt die Studie. In anderen Ländern sei wegen widersprüchlichen Botschaften erst spät auf die Maskenpflicht gesetzt worden. „Neben klarer Kommunikation hat die Vorbildwirkung der Verantwortungsträger eine entscheidende Bedeutung“, erklärt Mediziner Reisinger in seiner Studie. Auch in Deutschland gab es von Seiten der Experten unterschiedliche Standpunkt wegen der Maskenpflicht. „Noch Ende April 2020 hat RKI-Chef Wieler erzählt, der MNS würde nur Dritte schützen, nicht den Träger selbst. Das ist vollkommener Quatsch, wie jetzt zum Glück alle wissen. Doch es hat dazu beigetragen, dass ein wirksamer Schutz durch die Masken viel zu spät zum Einsatz kam und sich das Virus weiter verbreiten konnte“, kritisiert Klaus-Dieter Zastrow. Nun hofft Zastrow, dass die Experten nicht den gleichen Fehler in Bezug auf die Wirksamkeit des Desinfektionsmittel für Hals und Rachen machen.

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