Meater Test: Bluetooth-Fleischthermometer

Schon der Urinstink eines Mannes, möchte immer etwas zusammen mit Feuer und Fleisch machen. Mit dem Meater bekommt ihr nun ein Werkzeug an die Hand, für das perfekt gebratene oder gegrillte Stück Fleisch.

Den MEATER könnt ihr natürlich auch als Frau verwenden. ;) Die Vorteile so eines Fleischthermometers liegen auf der Hand, denn damit könnt ihr ganz einfach und komfortabel die  Kerntemperatur eures Stück Fleisches messen. Soweit ja nichts neues und solche Thermometer gibt es reichlich auf dem Markt. MEATER geht aber damit noch einen Schritt weiter und bietet nicht nur ein kabelloses Bluetooth Thermometer an, sondern liefert dazu gleich noch die passende App an. So starteten sie zunächst als Kickstarter-Projekt, wodurch sie dann schnell bekannt und erfolgreich wurden.

MEATER Lieferumfang

Der Lieferumfang des MEATER+ ist überschaubar. Das Ganze kommt in einem schmalen Karton, kaum größer wie die Basisstation und das Thermometer selbst. Dazu gibt es noch eine Visitenkarte und eine Kurzanleitung.

Technische Daten

  • Fühler aus Edelstahl
  • Wasserabweisend, staubdicht und leicht zu reinigen
  • Kabellose Reichweite bis zu 10 Metern mit Bluetooth
  • MEATER Sense™: Zwei Temperatur-Sensoren in einem Fühler
  • Kerntemperatur-Sensor bis 212°F (100°C)
  • Grilltemperatur-Sensor bis 527°F (275°C)
  • Wiederaufladbare Batterie: Hält bis zu 24 Stunden am Stück
  • Fühlerlänge: 130 mm
  • Fühlerdurchmesser: 6 mm

Meater App

Die Einrichtung erfolgt über einen Assisstenten der eigene MEATER App, welche es sowohl für Android, als auch iOS gibt:

MEATER® Smart-Fleischthermomet
MEATER® Smart-Fleischthermomet
Entwickler: Apption Labs
Preis: Kostenlos
MEATER® Smart-Fleischthermomet
MEATER® Smart-Fleischthermomet
Entwickler: Apption Labs
Preis: Kostenlos

Bei der Ersteinrichtung war der MEATER etwas zickig und ich brauchte ein paar Anläufe, bis eine stabile Verbindung aufgebaut wurde. Steht aber einmal die Verbindung, bleibt sie auch konstant bestehen.

Benutzung & Praxis

Die Benutzung ist sehr simpel. Ihr steckt das Thermometer mit der spitzen Seite mittig in euer Fleischstück. Achtet darauf, dass es nicht weiter wie die Einkerbung eingesteckt wird. Wir haben den Meater einmal mit einem Rinderschmorbraten und Rindersteaks getestet.

Rinderschmorbraten

Zuerst wird der Rinderschmorbraten nach belieben gewürzt, eingepinselt und ganz normal in einem Topf oder Pfanne scharf angebraten. Der MEATER muss zu diesem Zeitpunkt noch nicht zwingend im Fleisch stecken. Mit dem MEATER im Fleisch geht es dann weiter in den Backofen bei 150 Grad.

Ist das Thermometer mit eurem Gerät über die App verbunden, stellt ihr das gewünschte Fleisch ein und folgt den Anweisungen. Ab diesem Zeitpunkt kann sich der Koch/Köchin zurücklehnen, denn der MEATER macht jetzt den Rest für euch. Bei dem Rinderschmorbraten haben wir ‚durchgerbaten‘ ausgewählt. Dann ermittelt es eine Zieltemperatur von 74 Grad und zeigt gleichzeitig die bereits abgelaufene Zeit an, wenn es im Ofen ist. Der MEATER misst dann permanent die Kerntemperatur des Fleisches und ist die Zieltemperatur erreicht, kann es aus dem Ofen entfernt werden. Ist die Zieltemperatur erreicht und die vordefinierte Zeit erreicht, erhaltet Ihr von der App eine Benachrichtigun

Ergebnis

Fazit

Egal ob nun Grillen, Kochen oder Backen von Fleischgerichten, mit der MEATER Thermometer geht das super einfach. Klar, es gibt auch günstigere Thermometer, die euch die Temperatur auch ohne das Ganze ‚Appgedöns‚ anzeigen können, aber was den MEATER so raffiniert macht, ist die Kombination aus allem. Hier wird nicht nur einfach die Temperatur ermittelt, sondern gleichzeitig auch unter anderem die Ruhezeiten mit ermittelt. So richtig rund wird das gesamte Konzept also erst mit der App. Damit schaffen es auch die ungeübten Köche einen perfekten Braten oder Steak zu braten. Der Preis mit knapp 99 Euro (Doppel-Pack) für die Standard-Variante und 119 Euro (Doppel-Pack) für die Plus Variante ist zwar nicht ganz günstig, aber wer viel hochwertiges Fleisch verarbeitet, möchte dann auch das perfekte Ergebnis haben. Alles in allem ist der Preis somit auch gerechtfertigt.

 

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