Mehr als 50 Tote durch Tropensturm „Eta“ in Guatemala

Schwere Erdrutsche und Überschwemmungen – Straßen zerstört

Durch den Tropensturm „Eta“ sind in Guatemala mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Diese Zahl nannte am Donnerstag Staatschef Alejandro Giammattei. Der Sturm löste in dem zentralamerikanischen Land schwere Überflutungen und Erdrutsche aus. Besonders betroffen waren von Indigenen bewohnte Gebiete im Norden des Landes.

Allein in einer Gemeinde des nördlichen Departamento Alta Verapaz wurden nach Angaben Giammatteis mindestens 25 Häuser von den Erdmassen begraben. Der Zugang zu diesem Gebiet auf dem Landweg sei derzeit unmöglich, da die Straßen durch den Sturm zerstört worden seien.

„Eta“ wütete auch in anderen zentralamerikanischen Ländern. Insgesamt kamen dabei mehr als 63 Menschen ums Leben. In Panama starben fünf Menschen durch den Sturm, in Honduras vier sowie in Costa Rica und Nicaragua jeweils zwei.

„Eta“ hatte als Hurrikan das zentralamerikanische Festland erreicht, sich dann aber zu einem Tropensturm abgeschwächt. Weiterhin brachte der Sturm aber massive Regenfälle mit sich. Das Nationale Hurrikanzentrum der USA (NHC) warnte, dass der Sturm neu an Kraft gewinnen könnte, wenn er die warmen Gewässer der Karibik erreiche.

by Orlando SIERRA

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