Nächster Corona-Hammer! Sommerferien sollen verkürzt werden um fehlenden Stoff aufzuarbeiten!

Durch die Corona-Pandemie ist in den letzten Monaten in vielen Schulen deutlich weniger unterrichtet worden als normal. Um die durch den fehlenden Unterricht entstandenen Wissenslücken wieder einigermaßen zu schließen, schlägt der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann nun vor die Schulferien zu verkürzen! Bundesweit soll es kürzere Sommerferien geben – als ob wir nicht schon genug eingesperrt waren.

Ministerpräsident von Baden-Württemberg will Ferien verkürzen

Ganz am Anfang der Corona-Pandemie hatte sich der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann zunächst noch keine Gedanken um die zeitweisen Schulschließungen gemacht. Schließlich hatte auch er als Kind Kurzschuljahre. Doch nun merkt Kretschmann, dass durch den Unterrichtsausfall bei vielen Schülern deutliche Wissenslücken entstanden sind. Deshalb will der Grünen-Politiker diese Wissensdefizite mit Fernunterricht und verkürzten Ferien aufholen. Dies brachte der Politiker nun ganz offiziell ins Gespräch. „Man könnte an den Ferien ein bisschen was abknapsen, um Unterrichtsstoff nachzuholen“, erklärte der Grünen-Regierungschef gegenüber der Zeitung „Mannheimer Morgen“. „Solche Überlegungen wird man ernsthaft anstellen müssen“, erklärte Kretschmann weiter. Auf die Rückfrage, ob er dabei an die Sommerferien denke, antwortete der Spitzenpolitiker: „Darüber könnte man mal nachdenken.“

Kretschmann ändert seine Ansichten

Anfänglich habe der Mnisterpräsident die Sorgen wegen des Unterrichtsausfall für ein wenig übertrieben gehalten. Mittlerweile hat sich sein Standpunkt zu diesem Thema aber geändert.“Ich hatte als Schüler Kurzschuljahre und bin trotzdem Ministerpräsident geworden. Aber jetzt, wo es so lange dauert, fängt mein Herz doch an zu bluten.“

Nun sei es die Aufgabe der Lehrer sich einen Eindruck über die durch den Fernunterricht verursachten Wissenslücken zu verschaffen. „Zur Behebung der Defizite braucht es zusätzliche Betreuungsangebote und Sonderprogramme“, fordert Kretschmann. Dazu seien nach seiner Ansicht besondere Formen der Nachhilfe notwendig. Dabei könnten dann auch Nicht-Lehrkräfte eingesetzt werden. „Es muss dabei um eine zielgerichtete Förderung gehen und wir müssen die erreichen, die es auch wirklich brauchen“, fordert Kretschmann. Sorgen machte sich der Politiker vor allem auch um die psychischen Auswirkungen der Pandemie auf die Schüler. „Wir müssen uns verstärkt um diese Kinder kümmern, wenn der Unterricht wieder normal läuft. Das wird eine große Aufgabe“, ist sich Kretschmann sicher.

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