Neue Forderung von Amber Heard: Muss Johnny Depp zum Psychiater?

Der Rosenkrieg geht weiter

Im Rechtsstreit zwischen dem ehemaligen Schauspieler-Ehepaar Amber Heard (33, „Aquaman“) und Johnny Depp (56, „Fluch der Karibik“) ist weiter kein Ende in Sicht. Nun soll die Schauspielerin das Gericht um eine psychiatrische Untersuchung ihres Ex-Mannes gebeten haben. Das gehe angeblich aus Gerichtsunterlagen hervor, die dem US-Portal „The Blast“ vorliegen sollen. Demnach soll Heard fordern, dass ein Psychiater eine Bewertung von Depps mentaler Gesundheit durchführe.

Aussage gegen Aussage

Die Anwälte des Hollywoodstars argumentieren hingegen, dass es sich dabei um einen Eingriff in seine Privatsphäre handle. Sein aktueller psychischer Zustand sage wenig über die Wahrheit oder Falschheit der angeblichen Vorfälle zwischen dem Paar aus. Depps Anwalt Adam Waldman wies „The Blast“ auf 32 Augenzeugenaussagen, 87 Überwachungsvideos und eine Vielzahl von Fotografien hin, die beweisen sollen, dass Depp das Opfer sei.

Für Heards Anwältin Roberta Kaplan werfen hingegen Depps „gut dokumentierter“ Alkohol- und Drogenkonsum sowie seine „ernsten Probleme mit Wut und Gewalt legitime Fragen über seinen psychischen Zustand im Laufe der Beziehung“ auf. Es gehe auch um die Fähigkeit, „sich zu erinnern und wahrheitsgemäß zu erzählen, was passiert ist“.

Amber Heard und Johnny Depp lernten sich bei den Dreharbeiten zu „The Rum Diary“ (2011) kennen. Das Paar heiratete 2015. Ende Mai 2016 reichte Heard die Scheidung ein, 2017 wurde sie rechtskräftig. Seitdem liefern sich die beiden einen erbitterte Schlammschlacht vor Gericht. Es geht um mutmaßliche häusliche Gewalt, Verleumdung und Schadenersatzforderungen.

(cam/spot)

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