Neuer Schlag im Rocker-Krieg! Hells-Angel-Präsident zu 10 Jahren Haft verurteilt!

Rocker in Deutschland – das Thema begleitet uns bereits seit Jahren. Erst in den letzen Wochen haben wir über eine interne Fehde zwischen Kölner Hells Angels berichtet – nun meldet die Polizei einen echten Erfolg im Kampf gegen die Rocker-Banden! Ein Hells Angels Präsident muss in Haft und zwar lange!

Hartes Urteil gegen Anführer der Hells Angels

10 Jahre Haft für Hells Angels Präsident! Zusätzlich zu der langjährigen Haftstrafe hatte das Gericht bei dem Angeklagten auch noch 200.000 Euro eingezogen, die der Täter drei Frauen abgenommen hatte. Gegen das Urteil können noch Rechtsmittel eingelegt werden. Der Angeklagte soll in seiner Funktion als Präsident der Rockervereinigung Hells Angels in Rosenheim insgesamt 3 Frauen im Alter von 17 bis 36 Jahre in der Zeit von April 2019 bis Dezember 2020 zur Prostitution gezwungen haben. Dazu hatte er die Frauen in verschiedenen Wohnungen und Hotels in Frankfurt und Bayern einquartiert, wo diese ihren Gewerbe nachgegangen waren. Fast alle Einkünfte aus diesem Geschäft soll der Angeklagte den Frauen abgenommen haben. Zudem soll er die Frauen körperlich misshandelt haben, so dass die Anklage auch auf Körperverletzung gelautet hatte.

Ehemaliger Rocker-Boss verurteilt

Angeblich soll der Mann 30.000 Euro von einer der Frauen verlangt haben, damit diese sich „freikaufen“ könne. Dieser Vorfall wurde vom Gericht als versuchte Erpressung eingestuft. Bei seinem Auftritt vor Gericht hatte der Angeklagte alle Vorwürfe gegen ihn eingeräumt. Offenbar war der Fall nur ans Licht gekommen, weil eines der Opfer sich seiner Mutter anvertraut hatte. Diese hatte dann wiederum bei der Polizei die Festnahme des Täters veranlasst. Der Prozess kam jetzt zum Urteil, nachdem er bereits im Oktober 2021 gestartet war. Beim Strafmaß hatte sich das Gericht den Forderungen der Staatsanwaltschaft angeschlossen.