Nord Stream 1 und 2 dauerhaft unbrauchbar! Gar keine Gaslieferungen mehr möglich?

Am Dienstag waren mehrere Gaslecks an den in der Ostsee verlaufenden Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 gemeldet worden. Mittlerweile geht man in Europa davon aus, das die Lecks durch einen gezielten Sabotageakt entstanden sind. Nun existiert ein erster Bericht von Seiten der Bundesregierung, in dem vermutet wird, dass diese unterseeischen Gasleitungen nun dauerhaft unbrauchbar sind. Darüber berichtet nun die Zeitung “Tagesspiegel“unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin.


Beschädigte Pipelines könnten unbrauchbar sein

Offenbar geht man in deutschen Regierungskreisen von einer ziemlich heftigen Beschädigungen der Gasleitungen aus. Es wird sogar befürchtet, dass die Leitungen nach den registrierten Explosionen dauerhaft unbrauchbar sein könnten. Auf jeden Fall müsse eine schnelle Reparatur der Schäden angestrebt werden, um zu verhindern, dass zu viel Salzwasser in die Pipelines eindringt. Dies könnte nämlich dazu führen, einen Korrosionsprozess in ihrem Inneren auszulösen. Wie nun aus Berlin bekannt wird soll sich der Krisenstab des Auswärtigen Amtes bereits mit diesem möglichen Sabotageakt befasst haben. Um weitere Probleme zu verhindern sollen nun Kontrollen im Bereich der Pipeline in den deutschen Hoheitsgewässern durch die Bundespolizei intensiviert werden. Besonderen Schutz sollen dabei die zurzeit im Bau befindlichen Flüssiggasterminals erhalten. Wie genau es zu den Gaslecks in den beiden unterschiedlichen Pipelines gekommen ist, soll bislang noch unklar sein. Selbst falls es sich tatsächlich um einen Sabotageakt gehandelt haben sollte, dürfte nur mit sehr viel Glück zu klären sein, wer hinter diesem Anschlag auf die Gasleitungen gesteckt hat.

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