Optimismus beim Lehrerverband – Schulen sollen nach den Sommerferien in den Regelbetrieb zurückkehren

Noch können viele Schulen in Deutschland wegen der Corona-Pandemie keinen Präsenzunterricht anbieten. Stattdessen setzen die Schulen auch Wechselunterricht oder Homeschooling. Doch diese Situation soll schon bald der Vergangenheit angehören.

Lehrerverband ist optimistisch – Schulen sollen nach Sommerferien normal öffnen

Noch immer hat die Corona-Pandemie Deutschland fest im Griff. Doch durch den Fortschritt der Impfungen wird es für das Virus immer schwerer sich auszubreiten. Aus diesem Grund ist auch der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, ziemlich optimistisch, dass die Situation in Schulen nach den Sommerferien entspannter sein wird. Meininger glaubt, dass man dann endlich wieder zum normalen Unterricht zurückkehren kann. „Ich rechne damit, dass der dritten Welle keine vierte mehr folgen wird und das nächste Schuljahr bei anhaltend sinkenden Inzidenzen und weiteren Impffortschritten im Regelbetrieb starten kann“, erklärte Meidinger gegenüber der Zeitung „Welt“.

Meidinger hofft auf Impfungen für Schüler

Ein weiterer Pluspunkt seien auch die angedachten Impfungen für die Schüler ab 12 Jahren. Zuletzt hatte das Pharmaunternehmen Biontech einen Antrag auf Zulassung seines Impfstoffes ab dem 12. Lebensjahr eingereicht. Sollte die Zulassung erfolgen, sollen viele der Schüler noch in den Sommerferien geimpft werden. So sieht Meidinger dann eine gute Chance, dass ein großer Teil der älteren Schüler bereits geimpft werden kann. „Wir befürworten auch Impfaktionen an Schulen, um ein niedrigschwelliges Angebot für Schüler und Lehrkräfte zu schaffen“, machte Meidinger deutlich. Allerdings müsse man dann aber rechtzeitig die Frage klären, wie man im Schulbetrieb den Umgang zwischen geimpften und ungeimpften Schülern sowie den Lehrkräften organisieren kann.

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