Pfizer stoppt Impstoff-Lieferungen an Israel! Heftiger Schlag für das Musterland!

Zwischen dem US-Pharmakonzern Pfizer und Israel ist es nun offenbar zu schweren Verstimmungen gekommen. Offenbar ist das US-Pharmaunternehmen verärgert darüber, dass Israel bisher die Rechnung für 2,5 Millionen Impfstoffdosen nicht bezahlt hat. In diesem Zusammenhang hatte Pfizer das Land nun als „Bananenrepublik“ bezeichnet und die Lieferung von Impfstoff erst einmal eingestellt.

Impfkampagne in Israel ist ein voller Erfolg

Israel gehört ohne Zweifel zu denjenigen Ländern, die ein hohes Tempo bei den Schutzimpfungen gegen das Coronavirus angeschlagen haben. Nur rund 4 Monate nach dem Start der Impfungen ist dort nun bereits ein Großteil der Bevölkerung gegen das potenziell tödliche Coronavirus geimpft. Unter diesen Voraussetzungen ist natürlich auch die Wirtschaft wieder zum Leben erwacht. Doch nun scheint es ausgerechnet zwischen dem Musterland bei den Impfungen und dem Pharmaunternehmen Pfizer zu enormem Ärger zu kommen. Denn offensichtlich bemängelt Pfizer jetzt ganz offen die Zahlungsmoral der Israelis. Aus diesem Grund hatte das US-Unternehmen jetzt erst einmal sämtliche Impfstoff-Lieferungen nach Israel eingestellt. Hintergrund der Aktion ist die Tatsache, dass die israelische Regierung bisher rund 2,5 Millionen Impfstoffdosen nicht bezahlt haben soll. Aus diesem Grund wurde am Wochenende auch ein Lieferung von 70.000 Impfdosen nach Israel ausgesetzt, die dort am Sonntag erwartet worden war. Über den Vorteil hatte die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“ berichtet.

Israel bei Rechnungen für Impfstoff in Zahlungsrückstand – Pfizer stoppt Impfstoff-Lieferungen

Verschiedene Führungskräfte des Pharmaunternehmens sollen darüber besorgt sein, weil die israelische Regierung sich zur Zeit in Koalitionsgesprächen befinde und offenbar Zweifel daran besteheb, dass der gelieferte Impfstoff auch bezahlt werde. Weiterhin stellt der Pharmakonzern klar, dass vom Unternehmen sämtliche Bedingungen eingehalten worden seien, auf die man sich bei der Bestellungen im November 2020 mit Israel vertraglich geeinigt habe. Die ersten zehn Millionen Impfdosen sollen dann von Israel auch wie vertraglich vereinbart bezahlt worden sein. Doch dann war im Februar der Impfstoff knapp geworden. Aus diesem Grund hatten sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Albert Bourla, der CEO von Pfizer, auf Zusatzlieferungen geeinigt. Aus dieser Zusatzlieferung sollen aber insgesamt 2,5 Millionen Dosen von dem Land noch nicht bezahlt worden sein.

Impfstoffhersteller nennt Israel „Bananenrepublik“

Darüber ist man bei dem US-Unternehmen offenbar schwer irritiert.

Dort hat man wenig Verständnis dafür, dass ein für sein Pandemie-Management gefeiertes Land wie Israel in Zahlungsverzug geraten ist. Aus diesem Grund hatte der Impfstoffhersteller das Land am Mittelmeer laut dem Radiosender „Army Radio“ sogar als „Bananenrepublik“ bezeichnet. Im Augenblick würden Verhandlungen zwischen dem Pharmakonzern und der israelischen Regierung laufen, um den Vertrag zu erneuern. Noch braucht das Land weitere Impfstoffdosen, um seine Bevölkerung zu immunisieren. Bis jedoch der bereits gelieferte Impfstoff nicht gezahlt ist, wird es wohl vorerst keine weiteren Lieferungen nach Israel geben. „Währenddessen können Lieferungen angepasst werden“, erklärte Pfizer knapp in einer Stellungnahme. Nach Angaben der Tageszeitung „Jerusalem Post“ wollte das israelische Gesundheitsministerium keine Stellungnahme zu den Äusserungen des US-Pharmakonzerns abgegeben.

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