Pipeline-Sabotage – war es die Ukraine selbst?! CIA hat Deutschland schon im Sommer gewarnt!

Die CIA hat Deutschland bereits im Sommer gewarnt! Innerhalb der letzten Stunden sind insgesamt 3 Lecks an verschiedenen Stellen der Gas Pipeline Nord Stream 1 und Nord Stream 2 aufgetreten. Mittlerweile vermuten viele Experten Sabotage. Dafür könnten sowohl Russland als auch die Ukraine verantwortlich sein. Ein echter Sabotage-Krimi läuft um die wichtige Gas-Pipeline!

Insgesamt 3 Lecks bei Nord Stream 1 und Nord Stream 2 entdeckt


Am Montag hatten zunächst dänische Energiebehörden den Zwischenfall gemeldet. Demnach soll es bei den Leitungen von Nord Stream 1 mindestens 2 Lecks geben, von denen sich eines in dänischen und das andere in schwedischen Gewässern befindet. Die Betreibergesellschaft der Gaspipelines hat mittlerweile mitgeteilt, dass beide Stränge der Erdgasleitungen betroffen sein sollen. Zunächst war in der Nacht zum Montag bereits ein Druckabfall in einer der beiden Röhren der Gaspipeline Nord Stream 2 gemeldet worden. In dem Zusammenhang haben die dänischen Behörden mittlerweile ein Leck südöstlich der Insel Bornholm entdeckt. Wie Christophera Böttzauw, der Generaldirektor der Dänischen Energieagentur bestätigt, seien Lecks an Gaspipelines sehr selten. Noch seltener sei es, dass auf einmal 3 Lecks an verschiedenen Stellen auftreten. Als Reaktion auf den Vorfall hat Dänemark nun angeordnet die Unternehmen im dänischen Strom- und Gassektor vor möglichen Anschlägen zu schützen. “Wir werden eine gründliche Überwachung der kritischen Infrastruktur des Landes garantieren“, lies Böttzauw in diesem Zusammenhang verlauten. Eine offizielle Angabe zu den Ursachen des Lecks liegt bisher nicht vor. Aus dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin hieß es am Montag, man habe noch keinen Klarheit über den Sachverhalt. Allerdings scheint ein Anschlag auf die Leitungen wahrscheinlich. Beim Ausfall dieser Pipelines könnte Russland nur auf dem Landweg über die Ukraine Gas nach Europa liefern. Aus diesem Grund hätte auch die Ukraine einen Grund zur Sabotage. Andere Experten gehen davon aus, das Russland für den Vorfall verantwortlich ist, um die Preise auf dem Gasmarkt weiter nach oben zu treiben.

Verursacher dürfte nur schwer zu ermitteln sein

Falls es sich bei dem Vorfall wirklich um Sabotage handelt, könnte es schwierig bis unmöglich werden, deren Verursacher zweifelsfrei zu ermitteln. Es besteht lediglich eine kleine Hoffnung, dass eine solche Sabotageaktion, bei der womöglich Spezialkräfte, U-Boote oder Kampftaucher zum Einsatz gekommen sind, nachvollziehbare Spuren hinterlassen haben könnte. Sollte sich eine Sabotageaktion bestätigen, kommt nach Meinung von Experten aus der Bundesregierung nur ein staatlicher Akteur in Frage. Um die Sicherheit des Schiffsverkehrs zu gewährleisten, wurden rund um die entdeckten Lecks eine Sperrzone von 5 Seemeilen für Schiffe eingerichtet. Durch die enormen Mengen an Gas die dort ausgetreten sind, besteht in der Gegend Explosionsgefahr. In den nächsten Tagen dürften sicherlich weitere Details zu dem Vorfall bekannt werden.

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