Putin schwer unter Druck – Immer mehr seiner Berater verlassen das sinkende Schiff!

Seit der russische Präsident Wladimir Putin die Invasion in der Ukraine begonnen hat, vergeht fast kein Tag ohne neue Hiobsbotschaften für den Kreml-Herrscher. Und der ausbleibende Erfolg der „militärischen Spezialoperation“ sorgt nun dafür, dass sich immer mehr Berater von Putin distanzieren – verlassen die Ratten das sinkende Schiff? Es scheint immer enger für Putin zu werden!

Nächster Putin-Berater kündigt

Jetzt wird bekannt, dass auch Walentin Jumaschew (64) seinen Posten als Kreml-Berater aufgegeben hat. Dies bestätigt die international Nachrichtenagentur Reuters. Allerdings hatte Jumaschew in letzter Zeit kaum Einfluss auf Putins Entscheidungen. Allerdings deutet sein Rückzug auf Probleme im Kreml hin. Denn Jumaschew wird dem einflussreichen Kreis der Familie des ehemaligen russischen Präsidenten Boris Jelzin zugerechnet. Jetzt bestätigt

Ljudmila Telen, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung des Boris-Jelzin-Präsidentenzentrums, dass Jumaschew seine Rolle als Kreml-Berater schon im April aufgegeben hat. Der Rückzug von Jumaschew sei auf eigene Initiative erfolgt. Nach mehr als 25 Jahren verlässt Jumaschew nun den Kreml, weil er nicht mit Putins Kriegstreiberei einverstanden ist. Jumatschews Schwiegervater Boris Jelzin war in der Zeit zwischen

1991 bis 1999 russischer Präsident. Seit damals hatte Juratschew im Kreml als Berater gearbeitet.

Familie von Ex-Präsident Jelzin gegen Ukraine-Krieg

Nach der russischen Invasion in der Ukraine hat sich ein Teil der Familie des ehemaligen Präsidenten offen gegen den Krieg positioniert. So hatte unter anderem Jumaschews Tochter Maria am 24. Februar auf ihrem Instagram-Account gepostet: „Nein zum Krieg“ und dazu ein wirr ukrainischen Flagge gepostet. Vor wenigen Tagen war auch bekannt geworden, dass der langjährige Putin-Berater Anatoli Tschubais (66) ebenfalls den Posten als Sonderbeauftragter des Kremls aufgegeben und wegen des Ukraine-Kriegs Russland verlassen habe. Auch

Tschubais hatte unter Boris Jelzin als Stabschef gedient. Er galt als Förder von Wirtschaftsreformen und war daher einer der profiliertesten Liberalen mit Einfluss in der russischen Regierung. Zudem war am 23. Mai auch der Top-Diplomat Boris Bondarew zurückgetreten, der die russischen Interessen bei der UN vertreten hatte. Dieser kündigte nach 20 Jahren im diplomatischen Dienst mit den Worten: „Noch nie in meinem Leben habe ich mich so für mein Land geschämt.“ Bald dürften auch die Bürger in Russland die Folgen des Ukraine-Kriegs zu spüren bekommen. Deshalb ist nicht ausgeschlossen, dass in den nächsten Tagen weitere Putin-Berater ihren Job aufgeben werden.

Beliebteste Artikel Aktuell: