Querdenker bedrohen niedersächsischen Ministerpräsidenten Weil! Haus unter Polizeischutz!

Am Sonntag ist es in Hannover zu einem Zwischenfall gekommen. Aus diesem Grund musste das Wohnhaus des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil von Polizeikräften abgeriegelt werden. Mitglieder der sogenannten Querdenker-Bewegung wollten offenbar dem Politiker einen Besuch in dessen Wohnung abstatten.

Polizei verhindert „Besuch“ der Querdenker bei Stephan Weil

Am Sonntagabend hatte die Polizei kurzfristig die Zufahrtsstraßen zu einem Wohngebiet in Hannover abgesperrt, in dem Stephan Weil, der niedersächsiche Ministerpräsident, lebt. Dies wurde von Augenzeugen vor Ort bestätigt. Offenbar hatten Mitglieder der Querdenker-Bewegung angekündigt beim Haus des Politikers aufzutauchen. Die Polizei berichtet davon, dass nur wenige einzelne Demonstranten aufgetaucht seien. Über die genaue Anzahl der Einsatzkräfte schweigt man aus einsatztaktischen Gründen. Zuvor hatten die Querdenker bereits angekündigt am Wohnsitz von Weil gegen die aktuell gültigen Corona-Maßnahmen protestieren zu wollen. Allerdings war die Kundgebung von der Versammlungsbehörde untersagt worden. In Polizeikreisen wird vermutet, dass die Aktion der Veranstalter dazu dienen sollte, Druck auf den Politiker aufzubauen und diesen in seinem privaten Umfeld einzuschüchtern, um auf diese Weise die Corona-Politik von Weil zu beeinflußen. Gleichzeitig hatte die Polizei angekündigt, die Teilnahme an der verbotenen Versammlung konsequent zu ahnden.

Auch beim sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer waren Demonstranten aufgetaucht

Schon vor etwas mehr als 2 Monaten hatte es im Januar 2021 einen ähnlich gelagerten Zwischenfall gegeben. Damals war eine Gruppe von etwa 30 Gegnern der Corona-Maßnahmen am Privatgrundstück des CDU-Politikers Michael Kretschmer (45, CDU) aufgetaucht. Allerdings hatte Kretschmer sich den Demonstranten gestellt und seine Entscheidungen sachlich begründet. 15 Minuten nach dem Start des Gesprächs hatte Kretschmer die Diskussion dann abgebrochen, weil die Stimmung stetig aggressiver geworden war.

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