Retten Föhr und Amrum unseren Sommerurlaub? Schon diesen Monat ist Entscheidung!

Noch immer gibt es keine Anzeichen, wann endlich wieder Tourismus in Deutschland möglich sein wird. Für die bald beginnende Sommersaison schließen sich nun allerdings die beliebten Inseln Föhr und Amrum zusammen. Mit dieser Allianz soll der Sommerurlaub der Deutschen gerettet werden.

Amrum und Föhr wollen „Tourismus-Modellregion“ werden

Noch findet in Deutschland überhaupt kein Tourismus statt. Aus diesem Grund haben nun die beiden beliebten Urlaubsinseln Amrum und Föhr ein gemeinsame Konzept vorgelegt, mit dem sich die Nordseeinseln als „Tourismus-Modellregion“ in Schleswig-Holstein bewerben. Ab dem 19. April will man dort in einer vierwöchigen Testphase nachweisen, dass auch in Pandemiezeiten sicherer Urlaub möglich ist. Bewerbungen für dieses Projekt mussten bis gestern bei der schleswig-holsteinischen Landesregierung eingereicht werden. Nun haben sich also zwei einstige Konkurrenten gemeinsam für das Projekt beworben. „Früher galt: Föhrer konnten nicht mit Amrumern, umgekehrt war es das Gleiche. Doch in der Pandemie wachsen wir zusammen. Wir bewerben uns innerhalb des Antrags des Kreises Nordfriesland“, erklärt Peter Boy Weber (54) der dem Verband der Unternehmer der beiden Inseln angehört.

Mit diesem Konzept soll Urlaub möglich werden

Um einen sicheren Tourismus auf den Inseln zu garantieren, soll ein umfangreiches Schutzkonzept aufgestellt werden. So soll eine Anreise für Gäste, die die Insel als Tagesgäste besuchen, nur mit einem negativen Schnelltest möglich sein. Gäste, die auf der Insel übernachten, müssen einen negativen PCR-Test vorweisen. Nach zwei Tagen Aufenthalt auf der Insel muss zusätzlich ein weiterer Schnelltest absolviert werden. Zudem sollen auch die Insulaner selbst und die Lieferanten vom Festland regelmäßig auf Covid-19 getestet werden.

Die Touristen müssen die Testergebnisse genau wie ihre Ausweise ständig mit sich führen. Das Personal in Restaurants, Theatern, Kinos und bei Veranstaltungen soll ebenfalls regelmäßig getestet werden.

„Ziel ist, ein ganz normales sicheres Ferienleben zu gewährleisten“, erklärte Weber. Am 12. April soll dann entschieden werden, wer den Zuschlag als „Tourismus-Modellregion“ erhält.

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