RKI aktuell – Neuinfektionen weiter auf hohem Niveau – 21.514 Corona-Infektionen gemeldet

Im Gegensatz zu gestern sind die Infektionszahlen mit dem ansteckenden Coronavirus nur leicht angestiegen. Insgesamt wurden heute von den Gesundheitsämter 21.514 Neuinfektionen gemeldet. Dies bedeutet zwar wieder einen hohen Wert, zeigt allerdings auch nur noch einen leichten Anstieg zu den Zahlen gestern, Auch am Mittwoch waren knapp über 20.000 Neuinfektionen gemeldet worden.

Neuinfektionen steigen weiter – Tempo verlangsamt sich offensichtlich

Mit den heute gemeldeten Zahlen steigen die in Deutschland seit dem Beginn der Pandemie gemeldeten Infektionen auf 608.279 an, da auch heute wieder 21.514 Neuinfektionen gemeldet worden waren. Wieder einmal wurden leider auch 112 Todesfälle registriert, die in Zusammenhang mit dem gefürchteten Coronavirus stehen. Damit sind seit dem Start der Pandemie insgesamt 10.996 Menschen in Deutschland durch eine Infektion mit dem Virus ums Leben gekommen. Die Zahl der aktuell aktiven Corona-Fälle wird vom Robert-Koch-Institut auf 211.000 Fälle eingeschätzt. Man sieht allerdings nun bereits eine deutlich Verlangsamung der steigenden Zahlen. Die Zahlen von Mittwoch und Donnerstag liegen in etwa auf dem gleichen Niveau. Außerdem macht auch der sogenannte R-Wert Hoffnung, den das RKI heute zum 10 Mal in Folge niedriger als noch am Vortag einschätzt. Aktuell liegt der Tageswert bei 0,79, während der durchschnittlich 7-Tage-R-Wert auf 0,93 gesunken ist. Je niedriger der R-Wert desto weniger Personen werden von den infizierten Corona-Patienten angesteckt.

Situation in den Krankenhäusern gibt Anlass zur Sorge

Wie in den letzten Tagen auch, steigt die Zahl der Patienten in den deutschen Krankenhäusern immer weiter an. Auch heute befinden sich wieder mehr als 100 Patienten mehr als gestern wegen Covid-19 auf einer Intensivstation. Am Donnerstagabend war ersichtlich, dass zur Zeit 2.653 Covid-Patienten Intensivbetten in den Krankenhäusern belegen. Von diesen Patienten werden bereits 1.422 Menschen künstlich beatmet. Laut dem deutschlandweiten Divi-Register gibt es zur Zeit noch 6.894 freie Intensivbetten in Deutschland. Am Donnerstag hatten vor allem Nordrhein-Westfalen (5.067 Fälle), Bayern (3.766 Fälle) und Baden-Württemberg (2.500 Fälle) den Bärenanteil der Infektionen verursacht. Außerdem liegen auch die Zahlen in Hessen, Sachsen, Niedersachsen und Berlin im vierstelligen Bereich.

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