RKI gibt neue Liste für Reisewarnungen herraus – diese Länder sind keine Risikogebiete mehr!

Wieder einmal ist die RKI-Liste überarbeitetet worden, nach deren Empfehlungen die Reisewarnungen durch das Auswärtige Amt erstellt werden. Und in dieser Woche waren die Änderungen weitgehend erfreulicher Natur. Denn Spanien, Litauen und Afghanistan gelten ab sofort nicht mehr als Hochinzidenzgebiete sondern lediglich als normale Risikogebiete. Außerdem ist Curacao komplett aus der Liste der Risikogebiete verschwunden, so dass nun außereuropäische Reisen ohne Quarantäne wieder möglich sind.

RKI präsentiert seine aktualisierte Liste

Am Freitagabend hat das Robert-Koch-Institut (RKI) seine Liste der internationalen Risikogebiete aktualisiert. Neu auf der Liste taucht diesmal Antigua und Barbuda auf. Denn der Karibik-Inselstaat war zuletzt nicht in der Kategorie der Risikogebiete gelistet worden. Dafür sind ab sofort wieder Reisen ins niederländischen Überseegebiet Curaçao möglich. Dort sind die Inzidenzwerte unter den Grenzwert von 50 gefallen. Gleiches gilt für die französischen Überseegebiete in Französisch-Polynesien. Allerdings sind Reisen dorthin noch nicht wieder möglich, weil die Grenzen für den Tourismus noch geschlossen sind. Zudem werden die Länder Afghanistan, Litauen und Spanien nicht mehr als Hochinzidenzgebiete geführt, sondern werden ab dem Wochenende als normale Risikogebiete gelistet. Bei einem Inzidenzwert von über 200 listet das RKI die Länder als Hochinzidenzgebiet. In der neu überarbeiteten Liste, die ab dem 21. Februar gültig wird, wurden keine neuen Virusvariantengebiete oder Hochinzidenzgebiete ausgewiesen.

Urlaub ohne Einschränkung in Curacao möglich

Durch die nun vorgenommen Änderung in der RKI-Liste wird Karibik-Urlaub in Curacao wieder möglich. Dies bedeutet, dass es für Touristen bei Reisen nach Curacao keine Einschränkungen mehr gibt. Damit steht den reiselustigen Personen nun auch erstmals wieder ein

außereuropäisches Ziel zur Verfügung, wo weder bei Hinflug noch bei Rückflug eine Quarantäne notwendig sein wird. Einzige Voraussetzung ist ein maximal 72 Stunden alter, negativer PCR-Test und eine Onlineregistrierung 48 Stunden vor demReiseantritt. Außerdem gelten auch Ruanda, Uganda, Kuba und Sri Lanka nicht als Risikogebiete und erlauben auch eine Einreise. Allerdings müssen Touristen dort entweder in einem lizenzierten Hotel absteigen oder haben strenge Auflagen, bei denen man keinen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung haben darf.

So unterscheidet das RKI die Risikogebiete

Seit dem Jahresbeginn unterscheidet das Robert-Koch-Institut die Länder nach verschiedenen Arten von Risikogebieten. Die Einstufung erfolgt dabei in „normalen“ Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete. Je nach Einstufung müssen bei Reisen in diese Länder bei der Rückkehr nach Deutschland verschiedene Vorgaben eingehalten werden. In Virusvariantengebieten gilt ein Beförderungsverbot von Menschen nach Deutschland. Ausnahmen gelten lediglich für Deutsche und in Deutschland lebende Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung und Wohnsitz. Bei den sogenannten Hochinzidenzgebieten handelt es sich um Reiseziele, bei denen der Inzidenzwert vor Ort über dem Wert von 200 liegt. Rückkehrer aus diesen Gebieten müssen bei der Einreise nach Deutschland einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dieser PCR-Test gilt als Voraussetzung, damit die Airline den Passagier befördern darf. In den normalen Risikogebieten hingegen herrscht ein Inzidenwert von über 50. Bei der Rückkehr müssen sich deutsche Urlauber maximal 48 Stunden nach der Einreise auf das Coronavirus testen lassen und eine Quarantäne antreten.

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